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FLUCHT VOR DEM KLIMA

Flutkatastrophen, Stürme und Dürren vertreiben Millionen von Menschen aus ihrer Heimat. Der Klimawandel und der Anstieg des Meeresspiegels erhöhen die Gefahr – vor allem in ärmeren Weltregionen.

Statusfrage: Wer ist Flüchtling?

Völkerrecht: Klimafolgen sind laut Genfer Flüchtlingskonvention von 1951 kein Grund für einen Flüchtlingsstatus. Klimavertriebene werden deshalb international auch nicht zahlenmäßig erfasst. Schutz genießt, wer wegen seiner Herkunft, Religion, Zugehörigkeit zu bestimmten sozialen Gruppen oder politischer Überzeugung verfolgt wird. Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR betreut auch Menschen, die vor Kriegen und Konflikten fliehen.

Umdenken: Ein besserer Schutzstatus für Menschen, die durch Wetterextreme grenzüberschreitend vertrieben werden, ist Ziel der „Platform on Disaster Displacement“. Als Nansen-Initiative 2012 gegründet, gehören ihr heute mehr als 110 Staaten an, darunter auch Deutschland. Die „New Yorker Erklärung für Flüchtlinge und Migranten“ der UN-General­versammlung vom 19. September 2016 bezieht Naturkatastrophen und Auswirkungen des Klima­wandels ein. Eine Ausweitung des Flüchtlingsstatus ist nicht in Sicht.

Recherche: Oliver de Weert

Die Infografik zum Thema „Flucht vor dem Klima“ finden Sie in der November-Ausgabe des ARTE Magazins!

Klimafluch und Klimaflucht: Massenmigration – Die wahre Umweltkatastrophe

Reportage, Dienstag, 20.11 | 22.10 Uhr
Online verfügbar bis zum 27. November!

Vor uns die Sintflut:
Klimaflüchtlinge in Bangladesch

Reportage, Dienstag, 20.11 | 23.10 Uhr
Online verfügbar bis zum 27. November!

Kategorien: November 2018