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MENSCH, MACHT, MUT

Menschenrechte. Muss man heute noch über sie sprechen? Sehr dringend sogar! Die Grundlagen des Zusammenlebens werden plötzlich wieder infrage gestellt. Wie steht es also um Gleichheit und Gerechtigkeit? Eine Bestandsaufnahme.

Der Kampf um die Menschrechte (© Illustration: DAINZ für das ARTE Magazin)

In ihrem Jahresbericht von 2017 bilanzierte die Menschenrechtsorganisation Amnesty International: „Die Welt ist finsterer und unsicherer geworden.“
Besondere Sorge bereite die steigende Tendenz, Randgruppen „zu Sündenböcken sozialer und wirtschaftlicher Herausforderungen“ zu erklären und sie in der Folge auszugrenzen – der womöglich „bösartigste Angriff auf die Menschenrechte“. Auf der UN-Vollversammlung im September stellte der französische Außenminister Jean-Yves Le Drian das „Wiederaufleben des gesamten Spektrums von Kriegsverbrechen“ fest sowie die Tatsache, dass „den Menschenrechten immer weniger Platz eingeräumt wird, auch in demokratischen Gesellschaften“. Hinzu kommt China, wo Menschenrechte nach Lesart der kommunistischen Partei gelten: Geschützt wird, was dem Machterhalt dient.

Anlass genug also, die Temperatur zu nehmen: Gleicht die Umsetzung der Menschenrechte derzeit einem Fieberkampf, in dem ihre Gültigkeit grundsätzlich infrage gestellt wird? An ebenjene Bestandsaufnahme haben sich der Journalist und Moderator Claus ­Kleber und die Filmemacherin ­Angela ­Andersen für den ARTE-Dokumentarfilm „Unantastbar – Der Kampf für Menschenrechte“ gewagt. „Die Sache der Menschenrechte ist dringend geworden. Aber es ist ein konstruktiver Kampf“, resümiert ­Kleber.

Text: Shila Meyer-Behjat

Den vollständigen Artikel finden Sie in der November-Ausgabe des ARTE Magazins!

Unantastbar – Der Kampf 
für Menschenrechte

Dokumentarfilm, Dienstag, 27.11 | 20.15 Uhr
Online verfügbar bis zum 26. November 2019!

Kategorien: November 2018