Ginger Baker
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„ICH WEISS NICHT WARUM, ABER ICH LIEBE EXPLOSIONEN“

Ginger Baker gilt als einer der begabtesten Jazz- und Rockschlagzeuger der 1960er und 1970er Jahre. Und als verrücktester.

Ginger Baker (© Alexis Maryon)

Schon in der Schulzeit trommelt Ginger Baker mit seinen Fäusten auf den Tischen und seine Mitschüler tanzen zum Rhythmus. Er selbst hat keine einfache Kindheit. Mit vier Jahren verliert der englische Musiker seinen Vater im Weltkriegs-­London. „Ich galt als Störenfried, Besser­wisser, ein hirnloses Kind“, sagt ­Baker. Ende der 1950er lernt er sein Vorbild, den Jazzer Phil Seamen, kennen, der ihm die Welt der afrikanischen Drummer zeigt – und des Heroins. Auch mit den Jahren hat Baker seinen anarchischen Charakter bewahrt, gut zu sehen im Porträt „Beware of Mr. Baker“. Darin blickt er zurück auf seine Bandkarrieren, die letztlich alle an seiner Exzentrik scheiterten.

Ab dem 14. März zu sehen unter:

Hüte Dich vor Ginger Baker! Drummer ohne Kompromisse

Porträt | Freitag, 16.3., 21.45 Uhr
bis 22. März auf arte.tv

Kategorien: März 2018