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DAS BESTE AUF ARTE.TV

„Don’t mention the war“ – Briten-Kult, große Reden, Sommerliebe und Einblicke in die junge Generation des Iran – jetzt online auf arte.tv!

Kultserie „Fawlty Towers“ © dpa, BBC

Gutes Fernsehen findet heute nicht mehr nur im Fernseher statt, sondern verstärkt auch online. Doch wie soll man in der Fülle der Angebote den Überblick behalten? Wir haben uns durch das Angebot auf arte.tv geforstet und stellen Ihnen hier die interessantesten Webprojekte und -serien des Monats sowie ausgewählte Mediathekinhalte vor.

Fawlty Towers und Absolutely Fabulous

„Don’t mention the war!“ – Die Mahnung von Hoteldirektor Basil Fawlty (John Cleese), vor deutschen Gästen den Krieg nicht zu erwähnen, ist Kulturgut geworden. Und die BBC-Serie „Fawlty Towers“
von 1975 zur Kult-Comedy schlechthin. Das Britische Filminstitut kürte sie zur besten Serie aller Zeiten. Alle zwölf Folgen gibt es nun online beim „Summer of Fish ’n’ Chips“ von ARTE. Ebenso wie
die 32 exklusiv gezeigten Episoden der Sitcom „Absolutely Fabulous“ von 1992: Wegen der zynischen Ausarbeitung ihrer Charaktere, der selbstbewussten Frauenfiguren und einfallsreichen Dialoge war die Serie in Großbritannien, den USA und Frankreich erfolgreich. Jetzt online auf auf arte.tv/summer

Sommer

© ARTE

Es ist die ungewöhnlichste Liebesgeschichte des Jahres: „Sommer“ erzählt aus dem Leben von Abel und Olivia. 60 Episoden, 60 Tage im Juli und August. Die animierte Online-Soap lässt sich vorwärts wie rückwärts und aus der Perspektive beider Protagonisten betrachten. Auf creative.arte.tv/de/sommerliebe

Die großen Reden

Martin Luther King bei seiner berühmten „I have a dream“-Rede © AP

Martin Luther Kings „I Have a Dream“, Winston Churchills Appell für die „Vereinigten Staaten von Europa“ oder Joachim Gaucks und François Hollandes Rede 2013 in Oradour-sur-Glane – in fünf zehnminütigen Web-Dokus zeichnen Aurélie Luneau und Jean Bulot die Wirkung von Ansprachen nach. Die Reihe in Partnerschaft mit dem Deutschlandfunk zeigt auch, wie eine Rede zum Kampfbegriff wird: Dolores Ibárruris „¡No pasarán!“ aus dem spanischen Bürgerkrieg 1936. Jetzt online auf arte.tv/grosse-reden

Kuma

© ARD Degeto

Eine türkische Familie in Wien – für Sohn Hasan (Murathan Muslu) wird eine Ehefrau aus Anato- lien geholt. Was nach erstarrter Tradition aus- sieht, erweist sich in Umut Dags preisgekrön- tem Regiedebüt als perfide Konstellation. Die krebskranke Mutter Fatma (Nihal Koldas, M.) hat eine Scheinehe arrangiert. Tatsächlich nimmt Ayse (Begüm Akkaya) den Platz an der Seite von Fatmas Mann Mustafa (Vedat Erincin) ein, Hasans Vater. Eine unerwartete Wendung durchkreuzt alle Pläne. Bis 21.7. auf arte.tv

Iran #NoFilter

© ARTE

Der Iran ist jung, rund zwei Drittel der Menschen sind unter 30. Per Smartphone und Instagram tauschen sie sich über eine Gesellschaft im Wandel aus, die immer noch von religiösen Sittenwächtern kontrolliert wird. Fotos sind, zwischen Kreativität und Zensur, das wichtigste AusdrucksmitteI. In der zehnteiligen Web-Doku „Iran #NoFilter“ von Nathalie Masduraud und Valérie Urréa vermitteln zehn junge iranische Fotografen ein Bild ihrer Generation, ihrer Wünsche und Träume. Jetzt online auf creative.arte.tv/iran

Kategorien: Juli 2017