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STYRON – STURZ IN DIE NACHT

William Styron schreibt mit großer Aufrichtigkeit über seinen Kampf gegen die Depression, eine Krankheit, die noch immer kaum verstanden wird und mit vielen Tabus belegt ist. Ganz ohne Selbstmitleid erzählt er dabei von der „grimmigen Innerlichkeit des Schmerzes“, von Angstzuständen, Selbstmordgedanken und der Unfähigkeit, sich seiner Umwelt mitzuteilen. Nach einer langen Zeit des Leidens findet er schließlich im Rückblick Worte für ein Leben am Rande des Wahnsinns und gibt so auch denen eine Stimme, für die das Grauen der Depression unausdrückbar ist.

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Kategorien: Lesetipps April 2017