MEIN EUROPA

Die ausgewählten Texte, in einem Zeitraum von über sechzig Jahren entstanden, schlagen den Bogen von den frühen Nachkriegsjahren über die langwierige Diskussion um die Errichtung einer europäischen Wirtschafts- und Währungsunion bis zur gegenwärtigen Krise. Sich zu Europa bekennen, hieß für Helmut Schmidt immer auch, Opfer zu bringen – und den Bürgern den Sinn dieser Opfer zu erklären. Heute fehlt es vielfach an Verständnis dafür, dass die europäische Integration zu den wichtigsten Interessen der Bundesrepublik gehört, die Stimmung droht zu kippen. Das Zusammenwachsen der Völker Europas war aber von Anfang an ein Geben und Nehmen, und diejenigen, die über die Jahre am meisten davon profitierten, waren wir Deutsche. Der vorliegende Band wirbt für die Fortsetzung der Europäischen Union – im Augenblick ihrer tiefsten Krise.

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Kategorien: Lesetipps März 2017