ARTE

Allgemeine Informationen

  • Der Sender ARTE ist am 02.10.1990 aus einem zwischenstaatlichen Vertrag zwischen Deutschland und Frankreich entstanden und daher nicht an den Rundfunkstaatsvertrag gebunden. Die Aktionäre, ARTE France für Frankreich und ARTE Deutschland für Deutschland, halten jeweils 50% unseres Kapitals. Der Sender unterliegt nur der Aufsicht und Kontrolle seiner Mitglieder, „unter Ausschluss jeglichen Eingriffs durch eine Behörde, einschließlich unabhängiger Behörden, die für die Regulierung des Rundfunks im Land des eingetragenen Sitzes verantwortlich sind“ (Artikel 1 des genannten Vertrags). Die Richtlinien von ARTE sind immer angelehnt an die im Rundfunkstaatsvertrag genannten, können aber aus erwähnten Gründen auch von diesen abweichen..

  • Hier finden Sie alle Informationen rund um die Finanzierung von ARTE.

  • Leider können wir aus Sicherheitsgründen nur sehr wenige Besuchsanfragen akzeptieren, da wir weder über eine entsprechende Abteilung, noch über die nötigen Räumlichkeiten verfügen.

    Deshalb können ausschließlich Gruppen, die in direkter Verbindung zu den Berufen der Fernsehbranche stehen, eine Zusage erhalten, und das auch nur im Rahmen der sehr beschränkten Möglichkeiten des Senders.

    Wenn Ihre Gruppe diesem Profil entspricht, können Sie gerne Ihre Anfrage per E-Mail an uns richten: visit@arte.tv.

  • Hier finden Sie Informationen rund um den Sender ARTE, seine Strukturen, Ziele, Inhalte und vieles mehr.

  • ARTE strahlt keine Werbung aus. Der Gründungsvertrag von ARTE sieht allerdings in geringem Maße Sponsoring als zusätzliche Finanzierungsquelle vor. Die Sponsorenpartner werden mit großer Sorgfalt ausgewählt und üben keinerlei Einfluss auf unser Programm aus. Die Einkünfte aus dem Sponsoring kommen dem Programmbudget zugute.

  • Die Landesmedienanstalten in Deutschland haben den Aufbau und die Fortentwicklung sowie die Zulassung und Kontrolle des privaten Rundfunks in Deutschland zur Aufgabe. ARTE fällt als öffentlich-rechtlicher Sender mit Sitz in Frankreich deshalb grundsätzlich nicht in die Zuständigkeit der deutschen Landesmedienanstalten. Einziger direkter Berührungspunkt ist die Rolle der Landesmedienanstalten bei der Belegung der Kabelnetze mit Programmen. Die Landesmedienanstalten bestimmen nach Maßgabe der jeweiligen Landesmedien- oder Landesrundfunkgesetze diejenigen Programme, die in alle Kabelnetze des jeweiligen Bundeslandes vorrangig eingespeist werden müssen. Da ARTE in Deutschland zu den vorranging einzuspeisenden Sendern gehört (must-carry), wird über die Landesmedienanstalten die Präsenz in allen Kabelnetzen gewährleistet.

  • Artikel 7.3 und Artikel 19.2 des ARTE-Gründungsvertrags ermächtigen den Sender, Sponsoring als Finanzierungsquelle zu nutzen.
    Auf Sendung bedeutet dies kurze Spots („Billboards“) direkt vor und direkt nach der Sendung mit dem Verweis „Diese Sendung wird Ihnen präsentiert von …“ oder durch Spot-Kampagnen von maximal 45 Sekunden Dauer, die kein Produkt bewerben dürfen . Wir akzeptieren beispielsweise humanitäre Kampagnen, Kampagnen von allgemeinem Interesse oder institutionelle Kampagnen.
    Im Internet sind die Formate unterschiedlich und wir strahlen auf unserer arte.tv-Seite keine Banner („Display“-Formate) aus, sondern nur kleine Videos („Pre-Roll“), die kurz vor den Sendungen platziert werden.
    Wir akzeptieren Pre-Rolls mit einer maximalen Dauer von 30 Sekunden, an einer einzigen Position (niemals 2 aufeinanderfolgende Pre-Rolls), zu bestimmten Sendungen und niemals zu Filmen, Konzerten, Informationssendungen, Sendungen für Jugendliche und Kurzsendungen (Dauer weniger als 5 Minuten). Die überwiegende Mehrheit unserer Programme wird daher ohne Preroll ausgestrahlt.
    Jede Anfrage für eine Kampagne auf dem Kanal oder auf der ARTE-Website unterliegt der vorherigen Zustimmung der Programmabteilung des Kanals.
    Wir tun dies, weil wir durch unseren Gründungsvertrag dazu berechtigt sind und Projekte wie die europäische Entwicklung von ARTE finanzieren, die nicht durch französische und deutsche Lizenzgebühren finanziert werden können. Diese Einnahmen machen weniger als 2 % des Jahresbudgets von ARTE aus.

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