Aktuelles und Gesellschaft

Konflikt in Tigray: Amnesty spricht von Massaker

Amnesty International hat nach eigenen Angaben erstmals belegen können, dass eritreische Truppen im November 2020 Hunderte Zivilisten in der Stadt Aksum, in der Verwaltungsregion Tigray im Norden Äthiopiens, getötet haben sollen. Doch die Datenlage bleibt undurchsichtig: Hilfsorganisationen sind weiterhin nicht in der Lage, weite Teile der Region zu erreichen. Mehr als drei Monate sind vergangen, seit der äthiopische Regierungschef Abiy Ahmed einen Militäreinsatz gegen die in Tigray regierende Volksbefreiungsfront TPLF gestartet hat. Äthiopischen Oppositionsparteien zufolge sind seither mindestens 52.000 Menschen in Tigray gestorben. Etwa 60.000 Menschen sind nach Angaben des UN-Flüchtlingswerks aus der umkämpften Region in den Sudan geflohen. Ein Drittel von ihnen sind Kinder.

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