Aktuelles und Gesellschaft

Myanmar: Mutiger Aufstand gegen die Junta

Seit dem Militärputsch vom 1. Februar reißen in Myanmar die Proteste gegen das neue Regime nicht ab. Die Junta geht gegen die Demokratie-Bewegung mit Tränengas, Gummigeschossen und scharfer Munition äußerst brutal vor. Nach Angaben von Aktivisten wurden dabei bereits mehr als 535 Menschen getötet. Die UN-Sondergesandte für Myanmar hat angesichts des immer härteren Vorgehens der Militärjunta vor einem Bürgerkrieg und einem "Blutbad" in dem Land gewarnt.  Das Militär hatte im Februar die zivile Regierung unter De-facto Regierungschefin Aung San Suu Kyi gestürzt. Die Friedensnobelpreisträgerin und zahlreiche andere Politiker sowie Aktivisten, Journalisten, Studenten wurden festgenommen. Die Junta hat einen einjährigen Ausnahmezustand verhängt und ein neues Kabinett ernannt. Als offiziellen Grund gab die Armee – ohne Beweise anzuführen – Wahlbetrug bei der Parlamentswahl vom November an. Suu Kyis Partei "Nationale Liga für Demokratie" (NLD) hatte die Abstimmung klar gewonnen. Das rohstoffreiche Land war bis 2011 jahrzehntelang eine Militärdiktatur, ehe die Generäle die Uniformen ablegten und den Übergang zu einer zivilen Regierung einleiteten. Sie behielten aber entscheidende Machtbefugnisse. 

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