Aktuelles und Gesellschaft

Amnesty-Bericht: Diskriminierung durch Polizei während des Lockdowns

Aus einem Bericht von Amnesty International (24. Juni 2020) geht hervor, dass die Polizeit bei der Durchsetzung der Lockdown-Regeln mit unverhältnismäßiger Härte gegen People of Colour und marginalisierte Gruppen vorgeht. Der Bericht zeigt, wie die Polizei Gewalt einsetzt, diskriminierende Personenkontrollen durchführt, Geldstrafen verhängt und Zwangsquarantäne anordnet. Amnesty International spricht von einem "besorgniserregenden Ausmass instiutionellen Rassismus innerhalb der Polizei." Untersucht wurden Polizeiaktionen in zwölf europäischen Ländern. Der Erstickungstod des Afroamerikaners George Floyd durch das Knie eines weißen Polizisten löste in zahlreichen Städten der USA und Europas Protestbewegungen aus. Von Paris über London, Amsterdam, Kopenhagen und Madrid sind Menschen auf die Straße gegangen, um gegen strukturellen und institutionellen Rassismus zu protestieren. In diesem Dossier beleuchtet ARTE Info das internationale Phänomen und zeigt eine Reihe von Reportagen aus unterschiedlichen Regionen.
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