Aktuelles und Gesellschaft

Brasilien: Im Land von Jair Bolsonaro

Brasiliens Präsident Bolsonaro hat das Virus stets heruntergespielt, dabei war er zwischendurch selbst erkrankt. Das Land am Zuckerhit galt lange neben den USA als einer der Brennpunkte der Corona-Pandemie. Die traurige Bilanz zu Weihnachten: Über 7,3 Millionen Menschen haben sich nachweislich mit dem Coronavirus in Brasilien infiziert, fast 190.000 Patienten sind bereits an den Folgen gestorben. Experten gehen davon aus, dass die tatsächlichen Zahlen noch deutlich höher liegen, da in Brasilien lange nur recht wenig getestet wurde. Immer wieder kam es zu Protesten gegen die Regierung, etwa im Sommer. Die brasilianischen Bürger gingen gegen den rechtsextremen Präsidenten auf die Straße und prangerten seine mangelnde Führungskompetenz im Umgang mit der Covid-19-Pandemie. Seit seiner Wahl zum Präsidenten im Oktober 2018 sorgt Jair Bolsonaro auf nationaler wie internationaler Ebene für Empörung gesorgt: Abholzung Amazoniens, Liberalisierung des Waffenverkaufs, politische Diskriminierung der Minderheiten und zuletzt der fahrlässige Umgang mit Covid-19. Die Reportagen von ARTE Info beleuchten das Land Brasilien in der Ära Bolsonaro.

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