Aktuelles und Gesellschaft

Sudan: Ein Land auf Identitätsfindung

Ab dem 21. Juli 2020 steht Sudans Ex-Präsident Omar al-Baschir vor Gericht. Dem 76-Jährigen wird vorgeworfen, die Verfassungsordnung untergraben und 1989 eine gewählte Regierung gestürzt zu haben. Kommt es zu einer Verurteilung, droht Al-Baschir die Todesstrafe. Schon im Dezember war Al-Baschir wegen Korruption zu zwei Jahren Freiheitsentzug verurteilt worden. Das Jahr 2019 bedeutete einen Wendepunkt für den Sudan. Nach dem Sturz des langjährigen Diktators Omar al-Baschir, der Verfassungserklärung und der Bildung einer zivilen Übergangsregierung im August, befindet sich das afrikanische Land im Wiederaufbau. Zum Interims-Premierminister wurde Abdallah Hamdok, ein ehemaliger Ökonom der Vereinten Nationen, ernannt. 2022 sollen demokratische Wahlen stattfinden. Bis dahin durchlebt das Land eine zerbrechliche Identitätsfindung.

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