Aktuelles und Gesellschaft

Idlib durch die Augen syrischer Journalisten

Seit dem 26. April wird die Region um die Stadt Idlib im Nordwesten Syriens täglich zum Ziel von Luftangriffen des Assad-Regimes und seiner russischen Verbündeten. In der Region leben drei Millionen Menschen, unter ihnen eineinhalb Millionen Flüchtlinge. Bei den Angriffen werden regelmäßig auch zivile Einrichtungen wie Märkte, Schulen oder Krankenhäuser zerstört. Offiziell soll mit der Offensive die Vorherrschaft der Rebellen in der Region gebrochen werden, unter anderem des syrischen Arms der Terrorgruppe Al-Qaida. Hierbei scheint die Koalition als Strategie jedoch eine Politik der "verbrannten Erde" zu verfolgen, der bisher über 500 Zivilisten zum Opfer gefallen sind. ARTE hat in Zusammenarbeit mit unabhängigen syrischen Journalisten vor Ort mehrere Reportagen produziert, die vom Alltag in Idlib und Umgebung erzählen.
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