Ukraine: Diplomatie am toten Punkt

Ukraine: Diplomatie am toten Punkt

Großbritannien und Deutschland haben der ukrainischen Regierung ihre Unterstützung im Falle einer russischen Invasion zugesichert. Während erste Panzerabwehrwaffen aus dem Vereinigten Königreich bereits in der Ukraine angekommen sind, schloss Außenministerin Annalena Baerbock Waffenlieferungen aus. Von Russland forderte sie die rasche Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen. Die intensive Verhandlungswoche zwischen dem Westen und Russland zu Beginn des Jahres hatte zuletzt zu keiner Lösung des Konflikts geführt. Russland beharrte auf die Begrenzung der NATO-Osterweiterung, keine weiteren NATO-Militärstützpunkte im Osteuropa sowie ein Ende der Waffenlieferungen an die Ukraine. Die NATO dagegen hält am Selbstbestimmungsrecht der Völker fest. Die USA erklärten, sie seien "auf alle Szenarien vorbereitet", bis hin zu "harten" wirtschaftlichen und finanziellen Vergeltungsmaßnahmen. Zum Abschluss der Verhandlungswoche wurde die Ukraine Ziel einer massiven Cyber-Attacke, die einen Teil ihrer Regierungswebsites blockierte. Russland soll insgesamt rund 100.000 Soldaten in der Grenzregion zur Ukraine stationiert haben. Die Ukraine und der Westen befürchten eine russische Offensive. Die ukrainische Armee kämpft seit der russischen Annexion der Krim im Jahr 2014 gegen pro-russische Separatisten im Osten des Landes. Der Westen wirft Russland vor, die Separatisten zu unterstützen, was Moskau bestreitet. UN-Schätzungen zufolge hat der Krieg mehr als 13.000 Todesopfer gefordert.
Großbritannien und Deutschland haben der ukrainischen Regierung ihre Unterstützung im Falle einer russischen Invasion zugesichert. Während erste Panzerabwehrwaffen aus dem Vereinigten Königreich bereits in der Ukraine angekommen sind, schloss Außenministerin Annalena Baerbock Waffenlieferungen aus. Von Russland forderte sie die rasche Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen. Die intensive Verhandlungswoche zwischen dem Westen und Russland zu Beginn des Jahres hatte zuletzt zu keiner Lösung des Konflikts geführt. Russland beharrte auf die Begrenzung der NATO-Osterweiterung, keine weiteren NATO-Militärstützpunkte im Osteuropa sowie ein Ende der Waffenlieferungen an die Ukraine. Die NATO dagegen hält am Selbstbestimmungsrecht der Völker fest. Die USA erklärten, sie seien "auf alle Szenarien vorbereitet", bis hin zu "harten" wirtschaftlichen und finanziellen Vergeltungsmaßnahmen. Zum Abschluss der Verhandlungswoche wurde die Ukraine Ziel einer massiven Cyber-Attacke, die einen Teil ihrer Regierungswebsites blockierte. Russland soll insgesamt rund 100.000 Soldaten in der Grenzregion zur Ukraine stationiert haben. Die Ukraine und der Westen befürchten eine russische Offensive. Die ukrainische Armee kämpft seit der russischen Annexion der Krim im Jahr 2014 gegen pro-russische Separatisten im Osten des Landes. Der Westen wirft Russland vor, die Separatisten zu unterstützen, was Moskau bestreitet. UN-Schätzungen zufolge hat der Krieg mehr als 13.000 Todesopfer gefordert.

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