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Brexit: Der No-Deal rückt immer näher

Brexit: Der No-Deal rückt immer näher
Auch 16 Monate nach Beginn der Austrittsverhandlungen zwischen Großbritannien und der EU ist in Bezug auf die künftige Rolle der Briten vieles unklar. Ein Handelsabkommen für die Zeit nach dem Brexit ist noch in Sicht. Auch die Grenze zwischen der britischen Provinz Nordirland und dem EU-Mitglied Irland bleibt ein zentraler Streitpunkt. Zuletzt gerieten die Verhandlungen immer wieder ins Stocken - auch aufgrund der Uneinigkeit in der britischen Regierung. Im Juli traten Boris Johnson (Außenminister) und David Davis (Brexit-Minister) wegen Unstimmigkeiten in der Brexit-Frage zurück. Die EU will jetzt den Druck erhöhen. Zwar bietet die Union eine längere Übergangsphase an: Bis 2021 sollen Großbritannien noch im Binnenmarkt und der Zollunion bleiben, um Turbulenzen für die Wirtschaft zu vermeiden. Gleichzeitig wurde der geplante Brexit-Gipfel für November abgesagt. Die EU fordert konkrete Fortschritte in den Verhandlungen. Der Austritt Großbritanniens aus der EU ist für März 2019 vorgesehen. Sollten sich die beiden Parteien bis dahin nicht auf einen gemeinsamen Vertrag einigen, droht Chaos auszubrechen.
Auch 16 Monate nach Beginn der Austrittsverhandlungen zwischen Großbritannien und der EU ist in Bezug auf die künftige Rolle der Briten vieles unklar. Ein Handelsabkommen für die Zeit nach dem Brexit ist noch in Sicht. Auch die Grenze zwischen der britischen Provinz Nordirland und dem EU-Mitglied Irland bleibt ein zentraler Streitpunkt. Zuletzt gerieten die Verhandlungen immer wieder ins Stocken - auch aufgrund der Uneinigkeit in der britischen Regierung. Im Juli traten Boris Johnson (Außenminister) und David Davis (Brexit-Minister) wegen Unstimmigkeiten in der Brexit-Frage zurück. Die EU will jetzt den Druck erhöhen. Zwar bietet die Union eine längere Übergangsphase an: Bis 2021 sollen Großbritannien noch im Binnenmarkt und der Zollunion bleiben, um Turbulenzen für die Wirtschaft zu vermeiden. Gleichzeitig wurde der geplante Brexit-Gipfel für November abgesagt. Die EU fordert konkrete Fortschritte in den Verhandlungen. Der Austritt Großbritanniens aus der EU ist für März 2019 vorgesehen. Sollten sich die beiden Parteien bis dahin nicht auf einen gemeinsamen Vertrag einigen, droht Chaos auszubrechen.
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