Aktuelles und Gesellschaft

Südsudan: Ein Ende von Krieg, Hunger und Armut?

Die Konfliktparteien im Südsudan haben sich auf eine Teilung der Macht verständigt, um den zerstörerischen Bürgerkrieg zu beenden. Präsident Salva Kiir und sein Erzfeind, Rebellenführer Riek Machar, unterzeichneten am 5. August in Sudans Hauptstadt Khartum eine entsprechende Vereinbarung. Südsudan ist eines der ärmsten Länder der Erde, viele Menschen sind auf humanitäre Hilfe aus dem Ausland angewiesen. Das Land hatte im Sommer 2011 seine Unabhängigkeit vom Sudan erklärt. Im Dezember 2013 begannen bewaffnete Auseinandersetzungen zwischen Anhängern Kiirs, vom Volk der Dinka, und Unterstützern seines Rivalen Machar, vom Volk der Nuer. Seitdem wurden zehntausende Menschen getötet und vier Millionen Menschen in die Flucht getrieben.
facebooktwitterwhatsapp