Endspiele: Die Musik Ungarns zwischen Repression und Aufbruch

3 Min.

Verfügbar ab dem 25/10/2026

TV-Ausstrahlung am Sonntag, 25. Oktober um 23:55

Ungarn hat eine erstaunliche Anzahl von Komponisten hervorgebracht: Béla Bartók, György Ligeti, György Kurtág. Gleichzeitig ist Ungarn Rätsel und Faszinosum, ein Land zwischen Diktatur und Demokratie. Die Dokumentation erzählt diese Geschichte Ungarns vor dem Hintergrund der Zeitgeschichte. Im Mittelpunkt steht eine Begegnung mit dem 100-jährigen György Kurtág in Budapest.
Ungarn nimmt innerhalb Europas eine besondere Stellung ein – insbesondere, wenn man die Musikgeschichte des Landes seit 1945 betrachtet. In kaum einem anderen europäischen Land gibt es so viele einflussreiche Komponisten, deren Werke die Entwicklung der Musik maßgeblich geprägt haben. Namen wie Béla Bartók, György Ligeti und György Kurtág stehen dabei exemplarisch für diese herausragende kulturelle Leistung.
Doch Ungarn ist nicht nur für seine Musik bekannt, sondern auch für seine ambivalente und widersprüchliche Geschichte. Die Dokumentation erzählt diese bewegte Geschichte Ungarns im 20. Jahrhundert anhand der Biografien seiner großen Komponisten. Im Mittelpunkt steht dabei eine Begegnung des Pianisten Pierre-Laurent Aimard mit dem inzwischen 100-jährigen György Kurtág im Budapest Music Center.
Daneben kommen viele bedeutende Persönlichkeiten des ungarischen Kulturlebens zu Wort, unter anderem Vera Ligeti, die Witwe des Komponisten, der Schriftsteller und Historiker György Dalos und Péter Nádas, der als Schriftsteller und Fotograf das Leben in Ungarn dokumentierte.

Regie

Thomas von Steinaecker

Land

Deutschland

Jahr

2026

Herkunft

SWR

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