Die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz im Technik Museum SpeyerWerke von Adams, Kodály und Dvořák

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Verfügbar vom 30/04/2021 bis 26/10/2021
Die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz gibt unter der Leitung ihres Chefdirigenten Michael Francis ein Konzert im Technik Museum Speyer vor der spektakulären Kulisse des russischen Space Shuttle BURAN. Gespielt werden „The Chairman Dances“ von John Adams, Zoltán Kodálys „Tänze aus Galànta“ sowie die Slawischen Tänze op. 72 von Antonín Dvořák.

Vor der spektakulären Kulisse des russischen Space Shuttle „BURAN“ im Technik Museum Speyer spielt die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Gegründet im Schatten des Ersten Weltkriegs begann die Geschichte des Orchesters mit der ersten Konzertreise im Jahr 1920. Ohne eigene Spielstätte, aber mit über 100 Konzerten im Jahr, kann die Staatsphilharmonie mittlerweile auf eine 101-jährigeTradition zurückblicken.

Michael Francis steht seit Beginn der Saison 2019/2020 in der Nachfolge namhafter Dirigenten wie beispielsweise Richard Strauss, Hermann Abendroth und Christoph Eschenbachder Deutschen Staatsphilharmonie als Chefdirigent vor. Für die COVID-geprägte Saison 2020/2021 hat Francis eine komplett neue Spielzeit neben der Deutschen Staatsphilharmonie auch für das Florida Orchestra und Mainly Mozart konzipiert. Diese beinhalten eine innovative Programmierung mit kleineren Ensembles, Konzerte mit geteiltem Orchester, Live-Streaming, Drive-in-Konzerte, Education Videos und kuratierte Online-Erlebnisse.

Der Komponist John Adams gehört zu den Pionieren der „Minimal Music“, die sich ab den 1960er-Jahren in den USA entwickelte. Adams Orchesterstück „The Chairman Dances“ von 1985 ist deutlich hörbar von George Gershwin und Leonard Bernstein beeinflusst. Das Wort „Dances“ im Titel ist übrigens nicht als Substantiv, sondern als Verb gemeint. Beschrieben wird eine Szene aus John Adams Oper „Nixon in China“: Dort stürmt Mao Tse-tungs Ehefrau ein Präsidentenbankett, hängt Lampions auf und beginnt mit ihrem Mann Foxtrott zu tanzen.

Der ungarische Komponist und Musikethnologe Zoltán Kodály war ein Pionier bei der Wiedereinführung volkstümlichen Materials in die Musik des 20. Jahrhunderts. Tänze aus Galànta ist der Titel einer Komposition von Zoltán Kodály aus dem Jahr 1933. Es ist eine Sammlung von volkstümlich inspirierten Tänzen der Sinti und Roma aus der Gegend um Galànta, ein kleiner, damals ungarischer Marktflecken in der heutigen Slowakei, in der Kodály seine Jugendzeit verbrachte. Das Werk gehört zu den bekanntesten des Komponisten und wird von namhaften internationalen Sinfonieorchestern oft gespielt. Die Uraufführung fand am 23. Oktober 1933 unter der Leitung von Ernst von Dohnányi statt.

Die „Slawischen Tänze“ von Antonín Dvořák waren ursprünglich als Spiel zweier Solisten für Klavier vorgesehen. Der Komponist folgte dem Wunsch seines Verlegers und schrieb Dank des großen Erfolgs die Tänze auch für großes Orchester, die bis heute zu Dvořáks beliebtesten Stücken zählen.

Programm

John Adams
, The Chairman Dances. Foxtrott für Orchester
Zoltán Kodály, Tänze aus Galànta
Antonín Dvořák, Slawische Tänze op. 72


Foto © Felix Broede


  • Dirigent/-in :
    • Michael Francis
  • Orchester :
    • Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
  • Komponist und Autor :
    • John Adams, Zoltán Kodály, Antonín Dvořák
  • Land :
    • Deutschland
  • Jahr :
    • 2021