Europe@Home – LettlandMit Baiba Skride und Lauma Skride

30 Min.
Verfügbar vom 12/03/2021 bis 10/06/2021
Nächste Ausstrahlung am Freitag, 12. März um 19:00

Daniel Hope widmet 27 Abende jeweils einem anderen europäischen Land. Begleitet wird er von Gästen, die mit ihm gemeinsam die Musik ihrer Heimat spielen. Klassische Kompositionen, typische musikalische Eigenarten der Länder, traditionelle Volksweisen sowie zeitgenössische Stücke aller Genres zaubern Europa in Zeiten des kulturellen Lockdowns in Hopes Berliner Wohnzimmer.

Die Violinistin Baiba Skride und Pianistin Lauma Skride bringen Musik aus Lettland mit.

Baiba Skride spielt mit Orchestern von Weltrang wie den Berliner Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, New York Philharmonic, dem Orchestre de Paris, London Symphony Orchestra, Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, Sydney Symphony Orchestra, Shanghai Symphony Orchestra und NHK Symphony Orchestra.

Zu den Dirigent*innen, mit denen Baiba Skride zusammenarbeitet, zählen u.a. Marin Alsop, Christoph Eschenbach, Ed Gardner und Susanna Mälkki.2016 gründet sie das Skride Quartet, mit dem sie in Australien auf Tournee geht.

Nach zahlreichen Aufnahmen erschien im September 2020 Baiba Skrides jüngste Veröffentlichung:  eine Aufnahme der Mozart Violinkonzerte mit dem Swedish Chamber Orchestra und Eivind Aadland.

Baiba Skride wuchs in einer Musikerfamilie in Riga auf, wo sie auch ihr Musikstudium begann. 1995 wechselte sie an die Hochschule für Musik und Theater Rostock zu Professor Petru Munteanu. Im Jahr 2001 gewann sie den 1. Preis des Queen Elisabeth Wettbewerbs in Brüssel. Sie spielt die Stradivari „Yfrah Neaman“, eine großzügige Leihgabe der Familie Neaman auf Vermittlung der Beares International Violin Society.


Insbesondere für ihre Interpretationen des deutschen klassischen und romantischen Repertoires wird die Wahl-Berlinerin Lauma Skride, seit 2008 Trägerin des Beethoven-Ringes, geschätzt: Sie gastierte bei Orchestern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, hr-Sinfonieorchester Frankfurt, den Hamburger Symphonikern, der Dresdner Philharmonie, dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra sowie dem Orquesta Filarmónica de Gran Canaria.

Zu den Dirigent*innen, mit denen Lauma Skride arbeitet, gehören u.a. Andris Nelsons, Kristjan Järvi, Anu Tali und Muhai Tang. Zu ihren weiteren Kammermusikpartner*innen zählen beispielsweise Anne-Sophie Mutter, Daniel Müller-Schott, Sol Gabetta und Julian Steckel.

Lauma Skride ist Mitbegründerin des „Skride Quartet“, zusammen mit Baiba Skride, Harriet Krijgh und Lise Berthaud. 2019 erschien die erste CD bei ORFEO. Für dasselbe Label nahm sie die Ungarischen Tänze von Johannes Brahms in einer Bearbeitung für Violine und Klavier von Joseph Joachim mit ihrer Schwester Baiba auf, zuletzt erschien eine CD mit einem rein skandinavischen Programm mit den beiden Schwestern.

1982 in Riga geboren, begann Lauma Skride im Alter von fünf Jahren Klavier zu spielen und wurde wenig später Schülerin von Anita Paze an der Musikhochschule Emil Darzins in Riga. Abschließend studierte sie in der Klasse von Prof. Volker Banfield an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Seit ihrem elften Lebensjahr nahm sie an zahlreichen internationalen Wettbewerben teil (u. a. Maria Canals in Spanien und Cleveland International Piano Competition, USA) und wurde mehrfach ausgezeichnet.



© Daniel Waldhecker


  • Regie :
    • Stefan Mathieu
  • Land :
    • Deutschland
  • Jahr :
    • 2021