Festival ARTE Concert Strasbourg - Tag 3Mit dem Ballet du Rhin, Michael Alizon und Yuko Oshima

173 Min.
Verfügbar vom 22/12/2020 bis 21/06/2021

Corona zum Trotz zeigt ARTE Concert nach dem Motto #WirBleibenOffen am 20., 21. und 22. Dezember ab 19 Uhr per livestream aus dem Palais de la Musique et de la Danse in Straßburg Höhepunkte des von der Ville de Strasbourg organisierten Online-Festivals Stras'Culture Live, et le spectacle reste vivant ! (Es lebe die künstlerische Darbietung!). Auf dem Programm stehen Aufführungen des international renommierten Schlaginstrumente-Ensembles für zeitgenössische Musik Les Percussions de Strasbourg und des Balletts der Opéra national du Rhin sowie einige Jazzperlen des Straßburger Jazzfestivals Jazzdor.

Programm:

19:00 Mozart tanzen im 21. Jahrhundert – Ballet du Rhin 
20:00 Michael Alizon, Expanding Universe Quintet – Jazzdor
21:00 Yuko Oshima, Satchi – Jazzdor

Mozart verbindet man mit Oper, Kammermusik und Sinfonien, nicht aber mit Tanz. Anders die Ballettkompagnie der Opéra National du Rhin, auf deren Spielplan 20/21 die Uraufführungen zweier an Leben und Werk des Komponistengenies inspirierter Choreographien stehen. Entdecken Sie zwei unterschiedliche Mozart-Visionen: Amadé von Rubén Juillard und Ganglow von Marwik Schmitt, die sich auch besonders an ein jüngeres Publikum wenden. 
Für das Programm "Mozart Tanzen im 21. Jahrhundert" des Balletts der Opéra national du Rhin haben sich Rubén Julliard und Marwik Schmitt - zwei Tanz-Choreografen des Balletts der Opéra national du Rhin - einem der größten Komponisten aller Zeiten gewidmet. "Was bedeutet es Mozarts Musik im 21. Jahrhundert zu interpretieren und zu tanzen? Wie konnte Mozarts Kunst zwischen den Erwartungen seiner Zeit und seiner eigenen, ganz intimen Sprache Gestalt annehmen? „Konnte er sein Talent ausleben oder litt er darunter?", fragt sich Rubén Julliard in der ersten Programmhälfte von Amadé, die sich auf das Wunderkind Mozart fokussiert. Choreografiert ist sie auf das Andante des Klavierkonzerts no 21 und auf Auszüge von Mozarts Requiem. « Ganglow » ist von Marwik Schmitt auf Auszüge aus dem Requie choreografiert. Es handelt von Mozarts möglichen Erinnerungen an sein besonderes Verhältnis zu den Weber-Schwestern zum Zeitpunkt seines frühen Todes. Die Uraufführung ist eine bewegende Kreation aus Musik und Tanz, speziell konzipiert für ein jüngeres Publikum und eine Veranstaltung für die ganze Familie.

Michael Alizon, Expanding Universe Quintet: Das Universum ist ein unendlicher Raum, in dem Zufälle miteinander kollidieren. Die Parallelen zwischen Weltraumforschung und Klanguniversen sind zahlreich und bilden eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration. Das im Oktober 2020 veröffentlichte und von der Kritik durchweg gefeierte „Expanding Universe Quintet“ wurde von Aufnahmen des Hubble-Teleskops inspiriert.  Es will auf bekannten Pfaden unbekannte Territorien erkunden und bedient sich dabei ungewohnter Timbres und Rhythmen, schwereloser Klänge sowie urbaner, luftiger Grooves, die oft die Schwerelosigkeit erfühlen lassen ... und so die Zuhörer in eine atemberaubende Umlaufbahn um das Werk katapultieren!

Der Heimat von Schlagzeugerin Yuko Oshima, die seit Anfang der 2000er Jahre in Frankreich lebt, verdankt die brandneue Gruppe auch ihren Namen, denn Satchi heißt Glück auf Japanisch. Um Oshimas energiegeladene Grooves gruppieren sich zwei spannende Persönlichkeiten der jungen deutschen (Free-)Jazzszene, die Saxofonistin Silke Eberhard und die Kontrabassistin Maike Hilbig. Satchi steht für eine Musik des Augenblicks, die auf der Beziehung zwischen den Musikerinnen und purer Spielfreude basiert.


Fotos: Michael Alizon @ DR / Yuko Oshima, Satchi @ Cristina Marx - Photomusix / Ballet du Rhin @ Agathe Poupeney

  • Mit :
    • Satchi
    • Michaël Alizon Expanding Universe Quintet
    • Ballet du Rhin
  • Land :
    • Frankreich
  • Jahr :
    • 2020