Beethoven: Streichquintett C-Dur Op. 29Kammermusik mit dem hr-Sinfonieorchester

36 Min.
Verfügbar vom 25/01/2021 bis 06/12/2021
Vielleicht ist es auf die komplizierte Veröffentlichunggeschichte des Werkes zurückzuführen, dass Ludwig van Beethoven die Lust, Streichquintette zu komponieren, verlor? Rivalisierende Verleger stritten lange um die Aufführungsrechte, da war Beethoven schon längst mit Neuem beschäftigt. 
Von großer musikalischer Qualität und hohen Ansprüchen an die Ausführenden, gehört auch dieses Werk leider zu Unrecht zu den selten gespielten Werken des Komponisten. 
Es spielen Mitglieder des hr-Sinfonieorchesters.


Beethoven und sein Werk – Opus 29
Im Jahr 1817, zwanzig Jahre nach der Veröffentlichung seines Opus Nr. 1 (seines dritten Streichtrios), erhält Beethoven ein eigenartiges Geschenk. Der Amateurkomponist Joseph Kaufmann legt ihm ein Arrangement seines Trios für Streichquintett vor. Das Ergebnis ist zwar nicht mehr Beethoven, es verdient aber Punkte für Mut. Ludwig überarbeitet die Partitur nach seinem Geschmack (und erhält so dieses Opus 29). Auf dem Manuskript begrüßt Ludwig die Arbeit des Mannes, den er "Herr Gutwillen" tauft und lässt anklingen, dass das Arrangement von "Herrn Wohlwollen", ihm selbst, vor der Mitteläßigkeit bewahrt worden sei.(Sévérine Garnier)


Mit:

Hába Quartett:
Artur Podlesniy / Violone
Sha Katsouris / Violine
Peter Zelienka / Viola
Arnold Ilg / Violoncello

Philipp Nickel / Viola

  • Land :
    • Deutschland
  • Jahr :
    • 2020