Hope@Home - Next GenerationMit Sergei Nakariakov, Maria Meerovitch und Danielle Akta

46 Min.
Verfügbar vom 07/12/2020 bis 05/03/2021

Star-Geiger Daniel Hope spielt in seinem Berliner Wohnzimmer mit Gästen gegen die dunkle Jahreszeit an und macht mit seiner Musik Hoffnung auf bessere Tage. Die Sendung steht nun unter dem Motto „Next Generation“ – Daniel Hope will mit den Konzerten besonders junge, selbstständige Künstler fördern.

Zu Gast sind heute der Trompeter Sergei Nakariakov, die Pianistin Maria Meerovitch und die Cellistin Danielle Akta.

Sergei Nakariakov ist ein russischer Trompeter, der keiner Vorstellung bedarf. Er wurde 1977 in Gorki (Nischni Nowgorod) geboren und begann mit dem Klaviestudium. Nach einem Unfall gab er dieses Instrument für die Trompete auf. Seine Karriere begann bereits in jungen Jahren: Mit zehn Jahren gab er sein Debut mit dem Trompetenkonzert von Aroutiounian und erhielt im Alter von 14 Jahren den Davidoff-Preis beim renommierten Schleswig-Holstein-Musikfestival. Er wurde an der französischen Schule ausgebildet und wird wegen seiner Virtuosität als "Paganini der Trompete" bezeichnet. Er tourte mit den größten Orchestern der Welt: etwa mit dem Gewandhaus in Leipzig, dem BBC Symphony Orchestra, dem Mozarteum Orchestra in Salzburg.

Danielle Akta ist eine israelische Cellistin, die 2002 in eine Musikerfamilie geboren wurde. Mit 4 Jahren begann sie Cello zu spielen und trat schnell in das Ra'anana-Konservatorium in der Nähe von Tel Aviv ein. Als Wunderkind tourte sie schnell zu europäischen Festivals wie Verbier, Cervantino oder Colmar. Seit 2015 ist sie Studentin an der renommierten Barenboïm-Saïd-Akademie in Berlin in der Klasse von Frans Helmerson. Mit knapp 18 Jahren hat sie bereits 2014 den FLAME-Wettbewerb in Paris oder 2014 und 2015 den Muse International Music Competition in Athen gewonnen.

Die russische Pianistin Maria Meerovitch wurde in eine Petersburger Nichtmusikerfamilie geboren. Mit sechs Jahren begann sie Klavier zu spielen und setzte ihr Studium in Sankt Petersburg fort, bis sie 1990 ein Stipendium der Menuhin-Stiftung erhielt und ans Königliche Konservatorium von Antwerpen anschloss, wo sie 10 Jahre blieb. Als erfahrene und leidenschaftliche Kammermusikerin hat sie mit internationalen Stars wie Martha Argerich, Philippe Hirschhorn, Saulus Sondeckis und insbesondere mit Sergei Nakariakov in einem herausragenden Duett zusammengearbeitet. Ihre Teilnahme am Festival in Aix-en-Provence mit den Solisten des Mahler Chamber Orchestra und des English Chamber Orchestra wurde von Publikum und Kritik sehr gut aufgenommen.


Programm:

Schumann: Fantasiestücke op. 73 (Cello + Klavier)

1. Zart und mit Ausdruck

2. Lebhaft leicht

3. Rasch und mit Feuer

Dinicu: Hora staccato (Trompete + Klavier) 

Giya Kancheli: Three miniatures

1 Flügelhorn & Klavier

2 Stück Klavier Solo

3 Trompete & Klavier 

J. Brahms: Trio Es-Dur op. 40 (Violine (DH), Flügelhorn, Klavier)


  • Land :
    • Deutschland
  • Jahr :
    • 2020