Hope@Home - Next GenerationMit Lionel und Demian Martin

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35 Min.
Verfügbar vom 26/11/2020 bis 23/02/2021
Star-Geiger Daniel Hope spielt in seinem Berliner Wohnzimmer mit Gästen gegen die dunkle Jahreszeit an und macht mit seiner Musik Hoffnung auf bessere Tage. Die Sendung steht nun unter dem Motto „Next Generation“ – Daniel Hope will mit den Konzerten besonders junge, selbstständige Künstler fördern.

Eine Familie, zwei Musiker: Demian Martin ist Pianist, Lionel Martin spielt das Cello.

Im Alter von sechs Jahren beginnt Demian Martin in Perth (Australien) mit dem Klavier. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland setzt er seine musikalische Ausbildung erfolgreich fort und gewinnt zahlreiche Auszeichnungen. Außerdem absolviert er auch eine Ausbildung zum Organisten.
Improvisation und Komposition nehmen einen wichtigen Platz in seiner Karriere ein. Gegen Ende seines Studiums widmet sich Demian Martin der Komposition von Filmmusik und schreibt den Soundtrack für sechs Kurzfilmen und einem Spielfilm. Das Improvisieren ist ein wesentlicher Bestandteil seiner Klavierabende. Außerdem tritt er regelmäßig als Konzertmoderator und Klavierkabarettist auf.

Sein jüngerer Bruder Lionel Martin beginnt im Alter von 5 Jahren an der Musikschule in Tübingen, Cello zu spielen. Seither lernt er bei Joseph Hasten, der ihn noch heute unterrichtet. Seit 2018 studiert er ebenfalls bei Thomas Grossenbacher in Zürich. Neben seiner Tätigkeit als Solist mag er besonders Musik für Kammerbesetzung.
Lionel Martin tritt mit verschiedenen Formationen in ganz Europa auf. Er ist Mitglied des Cello-Ensembles ± 12Vc. Im Oktober 2017 führte ihn das Cello-Ensemble der Deutschen Stiftung Musikleben in den großen Saal der Elbphilharmonie. Nach mehreren Aufführungen von Haydns Cellokonzert in C-Dur gab Lionel Martin 2017 sein Debüt mit Tschaikowskys Rokoko-Variationen in der Liederhalle mit den Stuttgarter Philharmonikern unter der Leitung von Dan Ettinger. Seit September 2018 tritt der junge Cellist regelmäßig im Konzert auf, insbesondere beim Lucerne Festival. Im Juni 2019 spielte er bei einer Japan-Tournee mit dem Stuttgarter Kammerorchester das Cellokonzert von Saint-Saëns. Im Oktober 2019 tourte er mit Mutter's Virtuosi durch Südamerika. Lionel Martin konnte von Master Classes bei Martti Rousi, Jens-Peter Maintz, Lynn Harrell, Yo-Yo Ma und Jan Vogler profitieren.

Programm:
Ludwig van Beethoven: Sonate für Cello und Klavier Nr. 3 A-Dur, Op. 69, erster Satz
Erwin Schulhoff: Duo für Violine und Cello "Zingaresca"
Sergei Rachmaninow:  Sonate für Violoncello und Klavier g-moll, Op.19, dritter Satz Andante

Jan Vogler ist ein international bekannter Cellist. Er hat insbesondere mit den New Yorker Philharmonikern, der Dresdner Staatskapelle und den Sinfonieorchestern von Chicago, Boston, Montreal und Wien gespielt, um nur einige zu nennen. Regelmäßig gibt er Solo- und Kammerkonzerte, letztere etwa mit Pianisten wie Hélène Grimaud und Martin Stadfeld oder der Geigerin Mira Wang.
Neben dem traditionellen Repertoire unterstützt Jan Vogler die Arbeit zeitgenössischer Komponisten. Kürzlich hat er Werke von Tigran Mansurian (mit dem WDR Sinfonieorchester), John Harbison (mit dem Boston Symphony Orchestra) und Udo Zimmermann (mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks) uraufgeführt. Er ist live aus New York zugeschaltet, um seine Schützlinge Demian und Lionel zu unterstützen.


  • Land :
    • Deutschland
  • Jahr :
    • 2020