Hope@Home - Next GenerationMit Stathis Karapanos, Christopher Park und Christoph Eschenbach

48 Min.
Verfügbar vom 17/11/2020 bis 14/02/2021

Star-Geiger Daniel Hope spielt in seinem Berliner Wohnzimmer mit Gästen gegen die dunkle Jahreszeit an und macht mit seiner Musik Hoffnung auf bessere Tage. Die Sendung steht nun unter dem Motto „Next Generation“ – Daniel Hope will mit den Konzerten besonders junge, selbstständige Künstler fördern. Flötist Stathis Karapanos und Pianist Christopher Park sind mit ihrem Mentor, Dirigentenlegende Christoph Eschenbach, zu Gast in Daniel Hopes Wohnzimmer.

Gefördert von George Szell und Herbert von Karajan, erlangte Christoph Eschenbach Weltruhm als Dirigent: Er war u.a. Chefdirigent und künstlerischer Leiter des Züricher Tonhalle-Orchesters, Musikalischer Direktor der Houston Symphony und Künstlerischer Leiter des Schleswig-Holstein Musik Festivals sowie Musikalischer Direktor des NDR Sinfonieorchesters, des Philadelphia Orchestra und des Orchestre de Paris. Bis 2017 leitete Eschenbach das Washington National Symphony Orchestra. Als Gastdirigent dirigierte er u.a. die Wiener und Berliner Philharmoniker, das Chicago Symphony Orchestra, die Staatskapelle Dresden, die New York Philharmonic und das NHK Symphony Orchestra, Tokyo. Eschenbach ist Ritter der Légion d’honneur, Commandeur des Arts et des Lettres, Träger des deutschen Bundesverdienstkreuzes und Gewinner des Leonard Bernstein Preises.

Stathis Karapanos wurde 1996 in Athen geboren. Im Alter von sechs Jahren erhielt er seinen ersten Flötenunterricht. Er studierte an der National School of Music in Sofia, Bulgarien. Er studierte an der Hochschule für Musik in Karlsruhe und am Conservatoire de Paris. „Mit 17 Jahren habe ich Maestro Eschenbach kennengelernt und genau das von ihm gelernt: Die wichtigste Kultur ist für mich die Musik. Sie ist ein ganz großer Teil von mir“, erklärte Karapanos 2019 in einem Interview. „Musik hat keine Grenzen, sie verlangt nichts von einem - nur, dass man zuhört."

„Der Pianist Christopher Park begeistert mit einer faszinierenden technischen Souveränität, einer unglaublichen musikalischen Reife und einer besonders intensiven Spielkultur“, heißt es in der Begründung der Jury des renommierten Leonard Bernstein Award, den Christopher Park 2014 zugesprochen bekam und in eine Reihe stellt mit Musikern wie Lang Lang, Lisa Batiashvili, Martin Grubinger und Kit Armstrong.
Er musizierte mit Orchestern wie den Wiener Symphonikern, dem Orquesta Nacional de España, dem Seoul Philharmonic Orchestra, dem Orchestre de Chambre de Lausanne oder dem English Chamber Orchestra sowie unter Dirigenten wie Christoph Eschenbach, Paavo Järvi, Jukka-Pekka Saraste und Sebastian Weigle. Christopher Park gab Konzerte in Europa, Asien, Amerika und Neuseeland, er spielte unter anderem beim Lucerne Festival, beim Schleswig-Holstein Musikfestival, beim Rheingau Musik Festival und der Quincena Musical de San Sebastián. Von der Kritik als „brillante Einspielung“ und „Referenzaufnahme“ wird Parks Solo-CD Schumann, Stravinsky, Neuwirth beschrieben, die 2016 bei Oehms Classics erschienen ist.

Das Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart - Violinsonate C-Dur KV 296, 2. Satz 
Joseph Haydn - Divertimento Hob. VI:6 
Johannes Brahms - Violinsonate Nr. 1 G-Dur, op. 78. 1. Satz: Vivace ma non troppo 
Carl Philipp Emanuel Bach - Trio-Sonate in d-Moll für Violine, Flöte und Klavier Wq 145, 1. Satz


  • Land :
    • Deutschland
  • Jahr :
    • 2020