Vox PopVerliert der Feminismus an Schlagkraft?

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Verfügbar vom 28/02/2021 bis 15/05/2021

Als Frauen jüngst über den #MeToo ihre Missbrauchserfahrungen öffentlich machten, schlug die kontroverse Debatte in heftige Anfeindungen um. Droht der Feminismus durch die Vielzahl der Stimmen an Schlagkraft zu verlieren? Es diskutieren Francisca De Haan, Professorin für Geschichte und Genderstudien, zugeschaltet aus Amsterdam, und Martine Storti, ehemalige Philosophieprofessorin.

Radikal oder liberal, konservativ oder intersektional – Flügelkämpfe gehörten immer schon zur Frauenrechtsbewegung. Doch als Frauen über den #MeToo ihre Missbrauchserfahrungen öffentlich machten, schlug die kontroverse Debatte in heftige Anfeindungen um. Droht der Feminismus durch die Vielzahl der Stimmen an Schlagkraft zu verlieren? Erlebt die Frauenrechtsbewegung einen neuen Aufschwung oder wird sie rückschrittig?
„Vox Pop“ recherchierte in Deutschland, wo der so genannte intersektionale Feminismus an Fahrt aufnimmt. Er will die Gräben schließen und betont, dass Diskriminierung häufig mehrere sich überlappende Ursachen hat. So können neben dem Geschlecht auch die Hautfarbe oder die sexuelle Orientierung eine Rolle spielen. Kritische Stimmen bezweifeln allerdings, dass ein intersektionaler Ansatz die Anliegen der Frauen angemessen vertreten kann.
Zu Gast bei „Vox Pop“ sind Francisca De Haan, Professorin für Geschichte und Genderstudien an der Zentraleuropäischen Universität (CEU), zugeschaltet aus Amsterdam, und Martine Storti, ehemalige Philosophieprofessorin, Mitglied der französischen Frauenbewegung in Frankreich.
Und wie immer berichten ARTE-Korrespondenten aus ihren Ländern: In Italien ist das Recht auf Abtreibung weiterhin in Gefahr, und in Spanien greifen Frauen zu einem bewährten Druckmittel und streiken.


  • Gast :
    • Francisca De Haan
    • Martine Storti
  • Moderation :
    • Nora Hamadi
  • Land :
    • Frankreich
  • Jahr :
    • 2019
  • Herkunft :
    • ARTE F