Leonidas Kavakos spielt BeethovenViolinsonate Nr. 8, op. 30.3

28 Min.
Verfügbar vom 17/12/2020 bis 18/07/2021
Violinist Leonidas Kavakos und Pianist Enrico Pace führten bei den Salzburger Festspielen 2012 den kompletten Zyklus der zehn Violinsonaten von Ludwig van Beethoven auf. Beethoven widmet seine Violinsonaten Opus 30 dem russischen Zaren Alexander I., der ihn während des Wiener Kongresses 1814 mit einer Zahlung von 100 Dukaten für die Ehrung entlohnt.
Beethoven und sein Werk – Opus 30.3

Beethoven hat einigen seiner Freunde sein Geheimnis mit der Taubheit anvertraut: Amenda, dem geigenden Priester, und seinem Vertrauten, dem Arzt Franz Wegeler (siehe Opus 25). Letzterem drückte er seine Hoffnung aus, dass die Behandlung seine Strafe erleichtern könnte. Er ist bereit zu kämpfen: „Meine Jugend - ja ich fühle es, sie fängt erst jetzt an (…) Ich will dem Schicksal in den Rachen greifen“, schreibt er.
(Séverine Garnier)

Leonidas Kavakos gehört zur Weltspitze der Violinisten. Publikum wie Musikkritiker rühmen seine makellose Technik, sein tiefgründiges musikalisches Verständnis, seine einzigartige Klangqualität und sein virtuoses Spielniveau. Der gefragte italienische Pianist Enrico Pace teilt mit Kavakos vor allem die Leidenschaft für Kammermusik. Gemeinsam spielte das ideal aufeinander eingestimmte und technisch perfekte Duo an drei Abenden im Salzburger Mozarteum den kompletten Beethoven-Violinsonaten-Zyklus.

In zehn aufwendig produzierten Folgen aufgeteilt, werden die Zuschauer durch körpernahe Kameraperspektiven, zahlreiche Großaufnahmen und einer Einführung zu jeder Sonate von Leonidas Kavakos direkt in das Konzert einbezogen und können so einen neuen Zugang zu Beethoven erhalten.

  • Land :
    • Deutschland
  • Jahr :
    • 2014