Leonidas Kavakos spielt BeethovenViolinsonate Nr. 5, op. 24, Frühlingssonate

30 Min.
Verfügbar vom 17/12/2020 bis 18/07/2021
Violinist Leonidas Kavakos und Pianist Enrico Pace führten bei den Salzburger Festspielen 2012 den kompletten Zyklus der zehn Violinsonaten von Ludwig van Beethoven auf. Die als „Frühlingssonate“ bekannte fünfte Violinsonate (um 1800) gehört zu Beethovens bekanntesten kammermusikalischen Werken. Sie ist dem Grafen Moritz von Fries gewidmet.
Beethoven und sein Werk – Opus 24

Die Lebensfreude der Sonate für Geige und Klavier Opus 24, die den Titel „Frühlingsonate“ trägt, ist weit entfernt von den Gefühlen, die Beethoven zu jener Zeit erlebt. Am 1. Juli 1801, als er seine Taubheit bemerkt, bittet er seinen Freund, den Violinisten Carl Amenda, um Hilfe: „Ja Amenda, wenn nach einem halben Jahre mein Übel unheilbar wird, dann mache ich Anspruch auf dich. Dann musst du alles verlassen und zu mir kommen. Ich reise dann, (bei meinem Spiel und Komposition macht mir mein Übel noch am wenigsten, nur am meisten im Umgang) und du musst mein Begleiter sein.
(Séverine Garnier)

Leonidas Kavakos gehört zur Weltspitze der Violinisten. Publikum wie Musikkritiker rühmen seine makellose Technik, sein tiefgründiges musikalisches Verständnis, seine einzigartige Klangqualität und sein virtuoses Spielniveau. Der gefragte italienische Pianist Enrico Pace teilt mit Kavakos vor allem die Leidenschaft für Kammermusik. Gemeinsam spielte das ideal aufeinander eingestimmte und technisch perfekte Duo an drei Abenden im Salzburger Mozarteum den kompletten Beethoven-Violinsonaten-Zyklus.

In zehn aufwendig produzierten Folgen aufgeteilt, werden die Zuschauer durch körpernahe Kameraperspektiven, zahlreiche Großaufnahmen und einer Einführung zu jeder Sonate von Leonidas Kavakos direkt in das Konzert einbezogen und können so einen neuen Zugang zu Beethoven erhalten.

  • Land :
    • Deutschland
  • Jahr :
    • 2014