Leonidas Kavakos spielt BeethovenViolinsonate Nr. 4, op. 23

32 Min.
Verfügbar vom 17/12/2020 bis 18/07/2021
Violinist Leonidas Kavakos und Pianist Enrico Pace führten bei den Salzburger Festspielen 2012 den kompletten Zyklus der zehn Violinsonaten von Ludwig van Beethoven auf. Beethovens vierte Violinsonate entsteht zwischen 1800 und 1801, etwa zeitgleich mit der bekannteren Sonate Nr. 5, der „Frühlingssonate“. Die dramatische Grundstimmung wirkt als Gegenpol zum heiteren Schwesternwerk.
Beethoven und sein Werk – Opus 23

29. Juni 1800. In einem langen Brief an seinen Freund Franz Wegeler erwähnt Beethoven zum ersten Mal seine Taubheit: In Wien sei alles in Ordnung, „nur hat der neidische Dämon, meine schlimme Gesundheit, mir einen schlechten Stein ins Brett geworfen. Nämlich: mein Gehör ist seit 3 Jahren immer schwächer geworden. (…) Um dir einen Begriff von dieser wunderbaren Taubheit zu geben, so sage ich dir, dass ich mich im Theater ganz dicht am Orchester gar anlehnen muss, um den Schauspieler zu verstehen, die hohen Töne von Instrumenten und Singstimmen.“ Er ist 31 Jahre alt.
(Séverine Garnier)

Leonidas Kavakos gehört zur Weltspitze der Violinisten. Publikum wie Musikkritiker rühmen seine makellose Technik, sein tiefgründiges musikalisches Verständnis, seine einzigartige Klangqualität und sein virtuoses Spielniveau. Der gefragte italienische Pianist Enrico Pace teilt mit Kavakos vor allem die Leidenschaft für Kammermusik. Gemeinsam spielte das ideal aufeinander eingestimmte und technisch perfekte Duo an drei Abenden im Salzburger Mozarteum den kompletten Beethoven-Violinsonaten-Zyklus.

In zehn aufwendig produzierten Folgen aufgeteilt, werden die Zuschauer durch körpernahe Kameraperspektiven, zahlreiche Großaufnahmen und einer Einführung zu jeder Sonate von Leonidas Kavakos direkt in das Konzert einbezogen und können so einen neuen Zugang zu Beethoven erhalten.

  • Land :
    • Deutschland
  • Jahr :
    • 2014