Die Perkussionisten des OPRF und des ONF spielen Werke von Varèse, Schoeller, Scelsi und Maresz

63 Min.
Verfügbar vom 04/07/2020 bis 01/01/2021

Ein Ruf wie Donnerhall erschallt durch das Auditorium von Radio France, denn heute geben sich die Perkussionisten des Orchestre Philharmonique de Radio France und des Orchestre National de France die Ehre. Unter der Leitung von Pascal Rophé erwartet die Zuschauer ein außergewöhnlicher Abend.

Den Auftakt macht das Werk „Rotativa“ von Giacinto Scelsi, das 1931 in der Pariser Salle Pleyel uraufgeführt wurde. Begleitet wird das Stück für Perkussion und zwei Klaviere von Catherine Cournot und Franz Michel. 

„Ionisation“ von Edgar Varèse stieß bei seiner Uraufführung auf wenig Verständnis, fasziniert dafür heute umso mehr durch seinen Reichtum an Rhythmen und Klangfarben. Das komplexe Werk offenbart die Vielfalt der Möglichkeiten, die in den einzelnen Schlaginstrumenten schlummern.

Das anschließende Werk „Festin“ von Yan Maresz ist eine Auftragskomposition des Festivals von Aix-en-Provence und wurde dort 1999 uraufgeführt. Es bildet einen Kontrapunkt zum Überschwang von „Ionisation“ und schafft innerhalb der großen Familie der Schlaginstrumente geordnete Verhältnisse.

Der Abend schließt mit einem Werk aus jüngerer Zeit, „Archaros Infinita I & II“ von Philippe Schoeller, das erstmals 2006 beim Lucerne Festival erklang.

Programm:

Giacinto Scelsi – Rotativa  
Edgar Varèse – Ionisation  
Yan Maresz – Festin  
Philippe Schoeller – Archaos Infinita I & II  

Aufzeichnung vom 4. Juli 2020 aus dem Auditorium de Radio France, Paris


  • Land :
    • Frankreich
  • Jahr :
    • 2020