Das Orchestre National de France spielt Bach, Martinů und Bartók

68 Min.
Verfügbar vom 30/06/2020 bis 24/06/2022

Das Orchestre National de France spielt unter der Leitung von François-Xavier Roth Werke von Carl Philipp Emanuel Bach, Bohuslav Martinů und Béla Bartók. Gaststar ist der Pianist Cédric Tiberghien.

Den Auftakt bildet die Sinfonie in G-Dur von Carl Philipp Emanuel Bach. Der Sohn des großen Johann Sebastian legt hier ein kontrastreiches Werk vor, das stürmisch beginnt und mit einer optimistischen Note endet.

Es folgt das Doppelkonzert für zwei Streichorchester, Klavier und Pauken des tschechischen Komponisten Bohuslav Martinů. Das Werk aus dem Jahr 1938 ist dem Schweizer Industriellen, Dirigenten und Mäzen Paul Sacher gewidmet und illustriert Martinůs Ängste angesichts der Spannungen, die zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs führen sollten.

Auch das letzte Werk des Abends hat einen Bezug zu Paul Sacher, der das Divertimento bei Béla Bartók in Auftrag gab. Das Stück entstand in nur vierzehn Tagen; die drei Sätze im neoklassischen Stil sind von volkstümlichen Tänzen inspiriert.

Programm: 

Carl Philipp Emanuel Bach – Sinfonie in G-Dur, H. 657 (Wq 182/1)
Bohuslav Martinů – Doppelkonzert für zwei Streichorchester, Klavier und Pauken H 271
Béla Bartók – Divertimento, BB 118

Konzertmitschnitt vom 25. Juni 2020 aus dem Konzertsaal von Radio France, Paris


  • Land :
    • Frankreich
  • Jahr :
    • 2020