Martha Argerich und Renaud Capuçon spielen Beethoven, Prokofjew und FranckSalzburger Festspiele 2020

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91 Min.
Verfügbar vom 20/08/2020 bis 18/11/2020

Martha Argerich feierte ihr Debüt 1949 in ihrer Heimatstadt Buenos Aires und entwickelte sich zu einer der größten Interpretinnen der Klavierwelt. Mit dem gefeierten Geiger Renaud Capuçon arbeitet sie seit Jahren zusammen. In ihrem gemeinsamen Spiel findet sich eine besondere Begeisterung und Intuition, die durch ihre langjährige Bekanntschaft und Arbeit erst möglich wird.

Die „unvergleichliche Martha Argerich, große Pianistin, gefeierte Göttin“ (FAZ) wurde in Buenos Aires geboren und begann mit fünf Jahren ihre pianistische Ausbildung. Sie setzte ihr Studium in London, Wien und der Schweiz u.a. bei Friedrich Gulda und Stefan Askenase fort. Argerich gilt als eine der besten Pianistinnen der Welt und konzertiert regelmäßig mit den bedeutendsten Orchestern in Europa, Japan und den USA.

Renaud Capuçon begann seine musikalische Ausbildung mit 14 Jahren in Paris und gewann noch während seines Studiums zahlreiche Preise. Danach studierte der Violinist in Berlin bei Thomas Brandis und Isaac Stern. Capuçon hat sich als einer der bedeutendsten Violin-Solisten etabliert. Er spielte gemeinsam mit den Berliner und den Wiener Philharmonikern, dem Boston Symphony Orchestra oder dem Orchestre de Paris unter der Leitung von namhaften Dirigenten wie Bernard Haitink, Paavo Järvi oder Daniel Barenboim. Capuçons Instrument ist die Guarneri del Gesù „Panette“ von 1737, die Isaac Stern gehörte.

Auf dem Programm steht u.a. die Sonate für Klavier und Violine Nr. 8 G-Dur op. 30/3 von Ludwig van Beethoven. In einem Zeitraum von nur 15 Jahren schrieb Beethoven seine zehn Violinsonaten, die unter seinen kammermusikalischen Werken zu den bekannteren gehören. Komplettiert wird der Abend mit Werken von Robert Schumann und Sergej Prokofjew.

Programm:

Ludwig van Beethoven
Sonate für Klavier und Violine Nr. 8 G-Dur op. 30/3

Sergej Prokofjew
Sonate für Violine und Klavier Nr. 2 D-Dur op. 94a

César Franck
Sonate für Violine und Klavier A-Dur


Beethoven und sein Werk - Opus 30 Nr. 3
Beethoven hat einigen seiner Freunde sein Geheimnis mit der Taubheit anvertraut: Amenda, dem geigenden Priester, und seinem Vertrauten, dem Arzt Franz Wegeler (siehe Opus 25). Letzterem drückte er seine Hoffnung aus, dass die Behandlung seine Strafe erleichtern könnte. Er ist bereit zu kämpfen: „Meine Jugend - ja ich fühle es, sie fängt erst jetzt an (…) Ich will dem Schicksal in den Rachen greifen“, schreibt er.
(Séverine Garnier)


  • Mit :
    • Renaud Capuçon (Violine)
    • Martha Argerich (Klavier)
  • Land :
    • Deutschland
  • Jahr :
    • 2020