Beethoven: Drei Equali für vier Posaunen WoO 30Beethoven: Kammermusik aus Wien

6 Min.
Verfügbar vom 20/06/2020 bis 19/06/2021

Martin Ortner, Altposaune
Tobias Grabher, Tenorposaune
Leonhard Paul, Tenorposaune
Nikolaus Feichtenschlager, Bassposaune

Künstlerische Leitung: Leonhard Paul

Aufgenommen in der Dreifaltigkeitskirche der Minoriten in Wien

Bildregie: Ulrich Wagner

mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien 

Im Herbst 1812 beauftragte der Linzer Domkapellmeister Franz Xaver Glöggl seinen Freund Beethoven, für den Allerseelentag einige Equale zu komponieren: kurze Stücke für gleiche Instrumente, die üblicherweise zum Totengedenken aufgeführt wurden. Die von Beethoven entworfenen drei kurzen Stücke für vier Posaunen wurden Jahre später, zum Leichenbegängnis des Komponisten 1827 wieder aufgegriffen. Nr. 1 und Nr. 3 ertönten als „Miserere“ und „Amplius“ bei der Aufbahrung in der Dreifaltigkeitskirche in Wien, die Nr. 2 gelangte mit einem Text Franz Grillparzers zur Grabsteinsetzung ein Jahr später zur Aufführung.

Studierende der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien spielen die drei Equale in der Reihenfolge auf historischen Posaunen in der Dreifaltigkeitskirche auf der Alserstrasse, jenem Ort an dem Ludwig van Beethovens Totenmesse am 29.3.1827 stattfand.


  • Land :
    • Österreich
  • Jahr :
    • 2020