Moskau: Zwischen "Smart City" und digitaler Hochsicherheitszone

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3 Min.
Verfügbar vom 09/03/2020 bis 11/03/2022
In Sachen Digitalisierung soll Moskau zu den führenden Städten der Welt gehören, so die Ambition der Stadtregierung. 2018 gewann Moskau den ersten Preis der UNO für die Entwicklung des E-Governments. Doch die "digitale Revolution" soll darüber hinaus das  Bedürfnis nach lückenloser Überwachung und Sicherheit stillen.

In der russischen Hauptstadt wurden über 170.000 Videoüberwachungskameras im öffentlichen Raum installiert. Nach und nach werden sie mit der Gesichtserkennungssoftware ausgerüstet. Das sei notwendig für die Sicherheit der Bürger, erklärt die Stadtregierung. Die Kameras sind an den meisten Hauseingängen installiert. Sie kommen bei allen Veranstaltungen zum Einsatz, darunter Protestdemos. Mit ihrer Hilfe identifiziert die Polizei die Teilnehmer von Protestdemonstrationen. Bedenken gegen die allgegenwärtigen Videokameras kennen die Moskauer Einwohner kaum.


  • Journalist :
    • Mascha Rodé
  • Land :
    • Frankreich
    • Deutschland
  • Jahr :
    • 2020