Valery Gergiev dirigiert Richard Strauss und Mahler in der Pariser Philharmonie

103 Min.
Verfügbar vom 09/03/2020 bis 16/02/2021

Der russische Dirigent Valery Gergiev und die ihm treu ergebenen Münchner Philharmoniker schließen sich für einen Abend mit der Sängerin Diana Damrau zusammen und interpretieren in der Pariser Philharmonie „Vier letzte Lieder“ von Richard Strauss und Gustav Mahlers 5. Sinfonie.

„Vier letzte Lieder“ ist in gewisser Weise das musikalische Testament des Komponisten. Strauss schrieb es im Alter von 84 Jahren und hat seine Aufführung niemals erlebt: Es wurden 1950 das erste Mal gesungen. Dieses Spätwerk gilt auch als letztes Werk der Postromantik. Seine vielfältigen Nuancen arbeitet Sopranistin Diana Damrau mit viel Feingefühl heraus.

Gustav Mahlers zwischen 1901 und 1902 entstandene 5. Sinfonie ist dagegen eher düster. Sie stellt einen Wendepunkt in Mahlers Werk dar, der hier gänzlich auf Gesangsstimmen verzichtet. Der Komponist war zum Zeitpunkt ihres Entstehens künstlerischer Leiter an der Wiener Oper und sprühte auf dem Gipfel seiner Karriere geradezu vor kreativer Energie. Filmfreunde werden in dem Werk die Musik zu Luchino Viscontis berühmtem Film „Tod in Venedig“ wiedererkennen.

Programm:

Richard Strauss – Vier letzte Lieder
Gustav Mahler – Sinfonie Nr. 5

Aufzeichnung vom 8. Februar 2020 in der Pariser Philharmonie.


  • Regie :
    • Francois-Rene Martin
  • Land :
    • Frankreich
  • Jahr :
    • 2020