Beethoven: Sextett für Hörner und StreichquartettBeethovens Kammermusik aus Straßburg

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19 Min.
Verfügbar vom 01/05/2020 bis 31/12/2020

Ob für Klavier, Orchester oder Kammermusik – Beethoven hat immer versucht, die Grenzen des Ausdrucks und der Form zu sprengen. Das Sextett op. 81b für zwei Hörner, zwei Violinen, Bratsche und Violoncello schrieb Beethoven im Alter von 24 Jahren. Solisten des Orchestre Philharmonique de Strasbourg spielen Beethovens Kammermusik.

Beethoven und sein Werk – Opus 81b
Im Jahr 1810, das Jahr der Veröffentlichung seines Sextetts Opus 81b, ist Beethoven sehr aufgeregt. Sein Freund Ignaz Gleichenstein wird ihm die Schwester seiner Verlobten Anna Malfatti vorstellen. Therese Malfatti ist eine junge Aristokratin, eine hübsche 18-Jährige mit lockigen braunen Haaren, die Musik liebt und Klavier spielt...
(Séverine Garnier)

Mit 24 Jahren befindet sich Beethoven noch auf der Suche nach seinem eigenen Stil. Wir haben nur wenige Informationen über die Entstehung des Sextetts, das erst 15 Jahre nach der Komposition veröffentlicht wird. Für wen war es bestimmt? Wir wissen es leider nicht.

Vielleicht ist es noch zu sehr einem klassischen Geschmack verhaftet? Am Ende des 18. Jahrhunderts ändern sich die Ansprüche an die Musik. Aristokraten, bisher die bedeutenden Auftraggeber, suchen immer weniger leichte Unterhaltung. Beethoven schreibt mit dem Sextett sein letztes kammermusikalisches Werk für Bläser, bereits auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen.

Es spielen Hedy Kerpitchian und Philippe Lindecker an der Violine, Benjamin Boura an der Viola, Alexander Somov am Violoncello und Alban Beunache und Sébastien Lentz am Horn.


  • Mit :
    • Hedy Kerpitchian (Violine)
    • Philippe Lindecker (Violine)
    • Benjamin Boura (Bratsche)
    • Alexander Somov (Violoncello)
    • Alban Beunache (Horn)
    • Sébastien Lentz (Horn)
  • Fernsehregie :
    • Colin Laurent
  • Land :
    • Frankreich
  • Jahr :
    • 2020