Xenius: Tiny HousesWohntrend im Fokus

26 Min.
Verfügbar vom 10/05/2020 bis 08/08/2020
Untertitel für Gehörlose

Die Selbstbeschränkung des Wohnraums in Tiny Houses ist eine zukunftsweisende Idee. Die "Xenius"-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade legen in einer Schreinerei selbst Hand an und informieren sich über die Vor- und Nachteile des Wohntrends.

Tiny Houses liegen im Trend. Die Idee der winzigen Häuser auf Rädern kommt aus den USA. Handwerklich begabte Fans planen und bauen ihr Tiny House selbst. Man kann sie aber auch bei spezialisierten Schreinereien kaufen. Für den Bau wird ein Holzgerüst in Ständerbauweise auf einem Hänger errichtet, anschließend werden die Wände und die Decke angebracht. Allerdings klappt es mit der Mobilität auf den europäischen Straßen noch nicht so richtig, denn außer auf Campingplätzen ist für die Nutzung eines Tiny Houses erschlossener Baugrund vorgeschrieben. Zudem sind die Minimalbehausungen meist nicht sehr ökologisch. Ein großes Problem ist die Dämmung der Wände und Decken: Laut Straßenverkehrsordnung darf ein Tiny House auf Rädern in Deutschland wie in Frankreich eine maximale Breite von 2,55 Metern haben. Für eine nachhaltige Dämmung bräuchte man für alle Flächen etwa eine Stärke von 30 Zentimetern. Da bleibt nicht mehr viel Platz zum Wohnen. Deshalb sind viele Minihäuser schlecht und wenig ökologisch gedämmt. Dennoch ist die Selbstbeschränkung des Wohnraums eine zukunftsweisende Idee. Die „Xenius“-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade legen in einer Schreinerei selbst Hand an und informieren sich über die Vor- und Nachteile des Wohntrends.

  • Moderation :
    • Emilie Langlade, Adrian Pflug
  • Land :
    • Deutschland
  • Jahr :
    • 2020
  • Herkunft :
    • ZDF