Beethovens Streichquartett Nr. 13 und Große FugeBelcea Quartet: Beethovens Streichquartette

46 Min.
Verfügbar vom 17/12/2019 bis 14/06/2020

Beethovens Streichquartette stellen die verschiedenen Phasen seiner schöpferischen Laufbahn dar. Das Belcea Quartet spielte 2012 den gesamten Zyklus der Streichquartette Beethovens im Konzerthaus Wien. Die ursprüngliche Fassung des Streichquartetts Nr. 13 enthielt die Große Fuge, die auf das Publikum zu lang und anspruchsvoll wirkte. Das Belcea Quartet spielt die Urfassung inklusive der Großen Fuge.

Die Große Fuge, die als Opus 133 publiziert wurde, war ursprünglich der Finalsatz des Streichquartetts Nr. 13. Auf Empfehlung seines Verlegers Artaria ließ Beethoven die Fuge als eigenständiges Werk publizieren. Die Fuge galt als zu lang und zu komplex, um als Finalsatz eines Streichquartetts aufgeführt zu werden.Das Belcea Quartet spielt beide Fassungen, hier die Version inklusive der Großen Fuge.

Das Streichquartett galt in der Wiener Klassik als die beliebteste – und anspruchsvollste – der kammermusikalischen Besetzungen. Viele Komponisten nutzten das Quartett, um ihr kompositorisches Können unter Beweis zu stellen. Ludwig van Beethovens 16 Streichquartette zeichnen die künstlerische Laufbahn des Komponisten musikalisch nach. Die 16 Stücke spiegeln seine jeweils neuesten Ideen über Stil und musikalische Form wider.

„Der vorherrschende Impuls, der diese Musik voranzutreiben scheint“, erklärt Bratschist Krzysztof Chorzelski, „ist die Sehnsucht des Menschen nach Freiheit, der unauslöschliche Wunsch, seine Grenzen zu erweitern und die Wahrheit über sich selbst zu erfahren. Beethoven inspiriert uns als Musiker, uns dieser Herausforderung zu stellen“. Das Belcea Quartet hat sich 1994 am Londoner Royal College of Music gegründet. Mit der rumänischen Violinistin Corina Belcea musizieren der polnische Bratschist Krzysztof Chorzelski und die beiden französischen Musiker Axel Schacher (Violine) und Antoine Lederlin (Violoncello). Das weitgefächerte Repertoire umfasst Uraufführungen gleichermaßen wie Werke der späten Klassik und der Romantik. Das Quartett zeichnet sich durch ihre dynamischen und ergreifenden Interpretationen aus, die weltweit Publikum und Kritiker überzeugen. Seit der Saison 2017/2018 ist das Belcea-Quartett Ensemble-in-Residence des Pierre Boulez Saals in Berlin.


  • Mit :
    • Corina Belcea (Violine)
    • Axel Schacher (Violine)
    • Krzysztof Chorzelski (Bratsche)
    • Antoine Lederlin (Cello)
  • Fernsehregie :
    • Frédéric Delesques
  • Land :
    • Deutschland
  • Jahr :
    • 2012