Andris Nelsons dirigiert Beethoven und Rimski-KorsakowLucerne Festival 2011

110 Min.
Verfügbar vom 15/03/2020 bis 14/09/2020

Beethovens Ouvertüre zu Die Ruinen von Athen und das Klavierkonzert Nr. 5 sind zwei der Kernstücke des Konzertes des Royal Concertgebouw Orchestra unter der Leitung von Andris Nelsons beim Lucerne Festival 2011. Als Solist spielt der israelisch-amerikanische Pianist Yefim Bronfman. Zudem auf dem Programm: Werke von Rimski-Korsakow, Dvořák und Chopin.

Beethoven und sein Werk – Opus 73
1809: Die Besatzung Wiens durch die napoleonischen Truppen weckt Ludwigs Patriotismus. Am Rande des Manuskripts des fünften Klavierkonzerts – von einem französischen Verlag fälschlicherweise „L’Empereur“ („Der Kaiser“) getauft, obwohl es Erzherzog Rudolph gewidmet ist – notiert er „Auf die Schlacht Jubelgesang!“, „Angriff!“ und „Sieg!“.

Beethoven und sein Werk – Opus 113
Am 23. Mai 1814 gibt Beethoven den Wienern die dritte Fassung seiner Oper Fidelio zu Gehör. Er hat zehn Jahre damit verbracht, das Werk umzuschreiben, aber ironischerweise konnte er ausgerechnet die Ouvertüre der Oper nicht fertigstellen. Aber daran soll’s nicht scheitern! Stattdessen lässt er die symphonische Ouvertüre eines anderen Werks spielen: Die Ruinen von Athen.
(Séverine Garnier)

Andris Nelsons gilt als eines der größten Dirigententalente seiner Generation. Im Jahr 2006 machte der damals 28-Jährige international von sich reden mit seinem Dirigat von Richard Wagners Ring der Nibelungen am Opernhaus Riga.

2011 gastierte er mit dem Royal Concertgebouw Orchestra beim renommierten Lucerne Festival. Mit der Ouvertüre zur Schauspielmusik Die Ruinen von Athen und dem 5. Klavierkonzert steht die erste Hälfte des Konzerts ganz im Zeichen Ludwig van Beethovens. Der zweite Teil gehört Rimski-Korsakows Scheherazade.

Als Solist des Klavierkonzerts überzeugt Yefim Bronfman durch Erfahrung und Spielfreude. Er nimmt das Stück gleichsam an die Hand, so dass die Musik trotz aller Vertrautheit frisch aus ihm herauskommt. Nelsons beeindruckt vor allem durch die Fähigkeit, die Klangfarben optimal einzusetzen und das Orchester nie massig, sonders stets transparent klingen zu lassen.

Programm:

Ludwig van Beethoven: Ouvertüre zu Die Ruinen von Athen op. 113

Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 op. 73

Frédéric Chopin: Etüde op. 10 Nr. 8

Nikolai Rimski-Korsakow: Symphonische Suite Scheherazade op. 35

Antonin Dvořák: Slawische Tänze op. 46 Nr. 3


  • Mit :
    • Yefim Bronfman (Klavier)
  • Dirigent/-in :
    • Andris Nelsons
  • Orchester :
    • Royal Concertgebouw Orchestra
  • Land :
    • Deutschland
  • Jahr :
    • 2019