70 Jahre BerlinaleGlamour in Trümmern

Nächstes Video

5 Min.
Verfügbar vom 19/02/2020 bis 19/02/2022

Am 6. Juni 1951 war es soweit, die ersten Internationalen Filmfestspiele Berlin wurden eröffnet. Filme und Stars sorgten sofort für Begeisterung. Besuchern aus dem Berliner Ostsektor wurden die Filme zu verbilligten Kartenpreisen in einem eigenen Kino gezeigt. Der Lieblingsfilm des Publikums: Der Zeichentrickfilm Cinderella aus dem Hause Disney.

Filmkunst, Promis und Skandale: Die Berlinale, die zu den größten Publikumsfestivals der Welt gehört, blickt auf eine 70jährige Geschichte zurück.

Überraschend und augenzwinkernd erzählt Schauspielerin Anna Fischer Berlinale-Geschichten: Von den Anfängen im Sommer 1951 bis heute. Vom Glanz Hollywoods im noch stark zerstörten Nachkriegsberlin, von der Entdeckung der Nouvelle Vague, von der Öffnung nach Osteuropa oder der ersten Berlinale im wiedervereinigten Berlin. Der Blick in die Archive fördert Erstaunliches, aber auch Vergessenes zu Tage. Wer weiß noch, dass in den ersten Jahren auch in der Waldbühne gefeiert wurde, im Sommer. Erst seit 1978 findet die Berlinale im Winter statt. Wer erinnert sich noch an die Auftritte von Rainer Werner Fassbinder, einem der wichtigsten Vertreter des Neuen Deutschen Films der 1970er und 1980er Jahre? Oder Klaus Kinski, dem Enfant terrible des deutschen Films?

Über welche Filme wurde gestritten? Welche Hollywood-Stars standen im Rampenlicht? Und warum mag das deutsche Publikum Filme aus Frankreich so gerne?
70 Jahre Berlinale, Geschichte und Geschichten, amüsant in wenigen Minuten erzählt.


  • Land :
    • Deutschland
  • Jahr :
    • 2020