Beethoven: Fantasie für KlavierDie Große Akademie von 1808

14 Min.
Verfügbar vom 07/03/2020 bis 10/01/2021

Einmal mehr verließ Beethoven mit seiner Klavierfantasie die Bahnen der althergebrachten Klaviermusik. Philippe Jordan dirigiert die Wiener Symphoniker in einer Rekonstruktion des Großen Akademiekonzerts von 1808 durch einige von Beethovens bedeutendsten Werken. Dieses Solostück spielt der US-amerikanische Pianist Nicholas Angelich.

Beethoven und sein Werk – Opus 77
Als er eine Improvisation beendet habe, sei Beethoven in ein „laut schallendes vergnügtes Lachen“ ausgebrochen“ wegen der Emotionen, die er bei seinen Zuhörern geweckt hatte. Einigen seien die Tränen gekommen, erinnert sich der Komponist Carl Czerny, ein Schüler Beethovens. Mit ein wenig Fantasie kann man Ludwigs Lachen beinahe hören am Ende seiner Fantasie für Klavier Opus 77.
(Séverine Garnier)

Neue, ungewohnte Formen und Harmonien erkannten schon Beethovens Zeitgenossen in der Klavierfantasie, wie Kritiken beweisen. Dem Komponisten gelang es, die Illusion einer freien Klavierinterpretation zu schaffen.

Als einen großen Höhepunkt der Feierlichkeiten zum 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens rekonstruierte Philippe Jordan im Januar 2020 mit den Wiener Symphonikern die „Große Akademie“ vom 22. Dezember 1808. Auf dem Programm: die 5. und 6. Sinfonie, zwei Sätze aus der C-Dur-Messe, die Arie „Ah! perfido“, die Chorfantasie und das 4. Klavierkonzert. Neben den Symphonikern ist ein handverlesenes Ensemble von Solistinnen und Solisten vertreten.


  • Mit :
    • Anke Vondung (mezzo-soprano)
    • Allan Clayton (tenor)
    • Nicholas Angelich (piano)
    • Jacquelin Wegner (soprano)
    • Hanno Müller-Brachmann (baryton-basse)
  • Dirigent/-in :
    • Philippe Jordan
  • Chorleitung :
    • Heinz Ferlesch
  • Chor :
    • Wiener Singakademie
  • Land :
    • Frankreich
    • Österreich
  • Jahr :
    • 2020