Barenboim spielt Beethovens Klaviersonate Nr. 31Barenboim: Beethovens 32 Klaviersonaten

22 Min.
Verfügbar vom 15/12/2019 bis 14/06/2020

Beethovens Klaviersonaten zählen zu den bedeutendsten Werken der klassischen Klavierliteratur. Daniel Barenboim zeichnete 1983 und 1984 den kompletten Zyklus in historischen Wiener Stadtpalais auf. Im Gegensatz zu den meisten Beethovensonaten ist seine vorletzte, Opus 110, ohne Widmung erschienen. Sie entstand zwischen 1821 und 1822.

Zur Zeit der Komposition litt Beethoven unter mehreren Krankheiten: Er überstand eine Gelbsucht sowie ein rheumatisches Fieber. Die fehlende Widmung wird gerne als gerne als Danksagung Beethovens an Gott für die Genesung gedeutet. Wie in allen späten Klaviersonaten verlegt Beethoven den Schwerpunkt auf den letzten Satz.

Ludwig van Beethoven, selbst ein herausragender Pianist seiner Zeit, komponierte zwischen 1795 und 1822 insgesamt 32 Klaviersonaten. Bis heute gelten sie als Werke von epochaler Bedeutung für die Entwicklung der Klaviermusik. Unter ihnen befinden sich die berühmte Mondscheinsonate, die Waldsteinsonate oder die Pathétique. Die 32 Werke gehören zum festen Standardrepertoire. Kaum ein großer Pianist des 20. Jahrhunderts hat sich nicht mit ihnen auseinandergesetzt.

Daniel Barenboim, einer der bekanntesten lebenden Dirigenten und Pianisten, nahm in seiner Karriere bis dato drei komplette Zyklen der Beethoven-Sonaten auf: Ende der 1960er-Jahre für EMI und Mitte der 1980er-Jahre für die Deutsche Grammophon. Der vorliegende Zyklus wurde in den Jahren 1983 und 1984 in historischen Wiener Stadtpalais, allesamt Wirkungsstätten Beethovens, aufgezeichnet: dem Palais Lobkowitz, dem Palais Kinsky, dem Palais Rasumowsky und in Schloss Hetzendorf.


  • Mit :
    • Daniel Barenboim (Klavier)
  • Land :
    • Deutschland
  • Jahr :
    • 2019