Barenboim spielt Beethovens Klaviersonate Nr. 30Barenboim: Beethovens 32 Klaviersonaten

23 Min.
Verfügbar vom 15/12/2019 bis 14/06/2020

Beethovens Klaviersonaten zählen zu den bedeutendsten Werken der klassischen Klavierliteratur. Daniel Barenboim zeichnete 1983 und 1984 den kompletten Zyklus in historischen Wiener Stadtpalais auf. Nach der titanischen Hammerklaviersonate schuf Beethoven mit der drittletzten Klaviersonate, Opus 109, ein Werk mit intimem Charakter.

Opus 109 zeichnet sich durch seinen intimen Charakter und die harmonische Klarheit aus. Beethoven schrieb sie als Beitrag für eine Anthologie des Herausgebers Adolf Schlesinger, vermutlich unterbrach er die Arbeit an seiner Missa solemnis, um dieses „kleine neue Stück“ zu komponieren.

Ludwig van Beethoven, selbst ein herausragender Pianist seiner Zeit, komponierte zwischen 1795 und 1822 insgesamt 32 Klaviersonaten. Bis heute gelten sie als Werke von epochaler Bedeutung für die Entwicklung der Klaviermusik. Unter ihnen befinden sich die berühmte Mondscheinsonate, die Waldsteinsonate oder die Pathétique. Die 32 Werke gehören zum festen Standardrepertoire. Kaum ein großer Pianist des 20. Jahrhunderts hat sich nicht mit ihnen auseinandergesetzt.

Daniel Barenboim, einer der bekanntesten lebenden Dirigenten und Pianisten, nahm in seiner Karriere bis dato drei komplette Zyklen der Beethoven-Sonaten auf: Ende der 1960er-Jahre für EMI und Mitte der 1980er-Jahre für die Deutsche Grammophon. Der vorliegende Zyklus wurde in den Jahren 1983 und 1984 in historischen Wiener Stadtpalais, allesamt Wirkungsstätten Beethovens, aufgezeichnet: dem Palais Lobkowitz, dem Palais Kinsky, dem Palais Rasumowsky und in Schloss Hetzendorf.


  • Mit :
    • Daniel Barenboim (Klavier)
  • Land :
    • Deutschland
  • Jahr :
    • 2019