Claudio Abbado dirigiert Beethovens 8. SymphonieBerliner Philharmoniker

32 Min.
Verfügbar vom 15/12/2019 bis 14/06/2020

Als Claudio Abbado im Februar 2001 mit den Berliner Philharmonikern den kompletten Zyklus der Beethoven-Symphonien aufzeichnete, urteilte die italienische Zeitung La Repubblica, es handele sich um „den wunderbarsten Symphoniezyklus des vergangenen Jahrzehnts“. Zur Feier des Beethovenjahres 2020 zeigt ARTE erneut die 8. Symphonie aus der römischen Accademia Nazionale di Santa Cecilia.

Im Gegensatz zu den anderen Beethoven-Symphonien beginnt die achte mit ihrem strahlenden und festlichen Thema, unverblümt und ohne große Umstände. Bei ihrer Uraufführung, die gemeinsam mit der bekannteren Symphonie Nr. 7 stattfand, konnte sie das Publikum nur mäßig begeistern. Zu gemäßigt erscheint sie im direkten Vergleich mit der Vorgängerin. Beethoven hatte für seine Kritiker nur eine knappe Bemerkung übrig: die Achte Symphonie sei „eben viel besser“ als die gefeierte Siebte.

„Mit Beethoven hörst du niemals auf zu lernen“, wird Claudio Abbado zitiert. Der 1933 geborene Mailänder war zwischen 1989 und 2002 Chefdirigent der Berliner Philharmoniker, bevor er an Sir Simon Rattle übergab. Der Symphonien-Zyklus, der 2001 an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia aufgezeichnet wurde, zeigt Abbado am Ende seiner Zeit mit den Philharmonikern auf der Höhe seiner Kunst mit einem auf ihn eingespielten Weltklasse-Orchester. Die Interpretation von Beethovens Werk sind das Ergebnis einer lebenslangen Auseinandersetzung Abbados mit dem Werk des großen Meisters.


  • Land :
    • Deutschland
  • Jahr :
    • 2019