Septett in Es-Dur von Ludwig van Beethoven bei der Folle Journée de Nantes

44 Min.
Verfügbar vom 30/03/2020 bis 30/01/2021

Das vom Publikum gefeierte aber von Beethoven selbst wenig geschätzte „Septett in Es-Dur“ besticht durch seine Großzügigkeit: sechs Sätze und (wie der Name schon sagt) sieben Musiker. Eine ehrgeizige Komposition, deren Ursprung in der Rivalität zwischen Beethoven und seinem einstigen Mentor Haydn liegt.

Beethoven und sein Werk – Opus 20
Ganz im Gegensatz zu seinen für ihre technischen Anspruch bekannten Streichquartette Opus 18 ist Beethovens Septett Opus 20 für Amateurmusiker gedacht. Und von denen gibt es jede Menge in Wien: Seit der Veröffentlichung verkauft sich die Partitur sehr gut. Alles, was er derzeit komponiere, könne er vier- oder fünfmal mehr und zu günstigen Preisen verkaufen, kommentiert Ludwig.
(Séverine Garnier)

Das „Septett in Es-Dur“, das Beethoven Kaiserin Maria-Theresia von Österreich gewidmet hatte, ist außerordentlich abwechslungsreich. Es erinnert an die Serenaden ebenso wie an Werke von Haydn und Mozart. Ein Werk der Freiheit und Unbeschwertheit.

Das Septett besteht eigentlich aus einem Streichquartett und einem Bläserterzett. Bei der Folle Journée wird es interpretiert von Nicolas Baldeyrou (Klarinette), Julien Hardy (Fagott), Misha Cliquennois (Horn), Liya Petrova (Violine), Adrien Boisseau (Viola), Aurélien Pascal (Violoncello) und Yann Dubost (Kontrabass).

Programm:

Beethoven – Septett in Es-Dur, Opus 20

Aufzeichnung vom 31. Januar 2020 bei der Folle Journée de Nantes.


  • Regie :
    • Francois-Rene Martin
  • Land :
    • Frankreich
  • Jahr :
    • 2020