"Parade" im Théâtre du Châtelet

83 Min.
Verfügbar vom 17/09/2019 bis 14/06/2020
Nach einer zweijährigen Umbaupause feiert das Théâtre du Châtelet eine glanzvolle Wiedereröffnung voller künstlerischer, artistischer und natürlich musikalischer Höhepunkte – ganz im Zeichen des tragikomisch-skurrilen Universums von Erik Satie.
Am 18. Mai 1917 wurde das von Sergei Djagilew, dem Gründer der Ballets Russes, auf die Bühne gebrachte multimediale Spektakel „Parade“ im Théâtre du Châtelet uraufgeführt. Gleich mehrere Künstlerlegenden waren daran beteiligt: Pablo Picasso, Erik Satie, Jean Cocteau und Léonide Massine. Als Hommage an den schöpferischen Wahnsinn, dem dieses Werk vor etwas mehr als 100 Jahren entsprang, veranstaltet das Théâtre du Châtelet einen Zirkusabend zu Ehren des unkonventionellen Genies Erik Satie.

Den Auftakt bildet eine Performance der Marionetas Gigantes de Moçambique, eine Parade riesengroßer Marionetten, die vom Pariser Rathaus bis zum Théâtre du Châtelet ziehen. Ihnen folgt die von Francis O’Connor erdachte „Cocteau Machine“, ein riesiges Fahrrad. Im Theater selbst erwartet die Zuschauer ein wildes Spektakel mit kuriosen Ansichten und burlesken Gestalten, die entlang eines Korridors ihren Weg kreuzen: fliegende Clowns und Köche, übereinander gestapelte Klaviere, Stimmungsbilder aus dem Cabaret du Chat Noir und vieles mehr. 

Im Theatersaal folgen dann auf die bereits bekannten Riesenmarionetten die Artisten der Zirkustruppe von Stéphane Ricordel und der ukrainischen Formation DakhaBrakha sowie der Kompanie STREB Extreme Action, die gemeinsam mit dem Ensemble Intercontemporain ein von Pierre-Yves Macé kreiertes Action Painting enthüllen. 

Aufzeichnung vom 14. September 2019 im Théâtre du Châtelet in Paris.

  • Land :
    • Frankreich
  • Jahr :
    • 2019