Re: Jeder Tropfen zähltDürre auf dem Acker

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32 Min.
Verfügbar vom 26/08/2020 bis 23/11/2020
Untertitel für Gehörlose

Auf der fränkischen Trockenplatte sinken die Grundwasserspiegel. Nach zwei extrem trockenen Sommern bangen Landwirte um ihre Zukunft, Bürger fürchten um ihre Trinkwasserversorgung. Gemüsebauer Thomas Schwab  geht neue Wege bei der Bewässerung. Andere hoffen auf Wasser aus dem Main. Der Kampf um die wichtige Ressource hat begonnen.

Unterfranken leidet unter zunehmender Trockenheit und das sorgt für Konflikte – vor allem nördlich von Würzburg, wo intensiver Gemüsebau betrieben wird. Winzer und Gemüsebauern stehen vor großen Herausforderungen, denn der Klimawandel vor ihrer Haustür entwickelt sich viel schneller als von den Behörden prognostiziert.
Gemüsebauer Thomas Schwab aus Remlingen im Westen von Würzburg sitzt weitgehend auf dem Trockenen, seit ein Brunnen versiegt ist, der seinen Bewässerungsteich speist. Für ihn hat ein zähes Ringen um einen Ersatzbrunnen begonnen. Um zukunftsfähig zu werden, arbeitet der Landwirt aber auch an Lösungen, die es ihm ermöglichen, künftig mit deutlich weniger Wasser auszukommen. Die Inspiration dazu hat er sich aus Israel und Kalifornien geholt.
Andere Konzepte setzen auf die Nutzung von Mainwasser, um lange Trockenperioden zu überstehen. Doch viele Bürger fürchten die Konsequenzen: noch mehr intensiver Gemüsebau und Folientunnel? Aber woher soll unser Gemüse künftig kommen? Das Wasser in Südeuropa ist noch knapper als in Franken.
Jeder Tropfen zählt! Eine Region muss Lösungen finden um dem Klimawandel zu begegnen.


  • Land :
    • Deutschland
  • Jahr :
    • 2020
  • Herkunft :
    • BR