Königin-Elisabeth-Wettbewerb: Finale Tag 4Mit Júlia Pusker

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Der Königin-Elisabeth-Wettbewerb ist einer der wichtigsten internationalen Wettbewerbe für junge Musiktalente aus aller Welt. Dieses Jahr steht er im Zeichen der Violine. Am vierten Tag der Finalwoche tritt Júlia Pusker vor die Jury und spielt Beethovens Violinkonzert D-Dur op. 61.
Eine Woche lang betreten jeden Abend zwei Finalisten in Begleitung des Belgian National Orchestra unter der Leitung von Hugh Wolff die Bühne des BOZAR. Vor einer namhaften Jury spielen sie ein Violinkonzert ihrer Wahl und ein von Kimmo Hakola eigens für diesen Anlass komponiertes Werk. Unter den Jurymitgliedern befinden sich internationale Größen wie Arabella Steinbacher, Vadim Repin und Victor Kissine.

Halbzeit für das Finale des Königin-Elisabeth-Wettbewerbs. Die siebzehnköpfige Jury hat bereits die Beiträge von sechs der insgesamt zwölf Finalisten angehört. Vadim Repin, der ebenfalls Jurymitglied ist, hat als jüngster Gewinner mit siebzehn Jahren einst selbst am Wettbewerb teilgenommen. Die diesjährigen Finalisten spielten bisher alle auf sehr hohem Niveau. Es wird also keine leichte Entscheidung werden.

Die Ungarin Júlia Pusker eröffnet den vierten Abend der Endrunde. Seit 2015 ist die junge Violinistin Artist-in-Residence an der Queen Elisabeth Music Chapel unter der Leitung von Augustin Dumay. Im Jahr 2016 erhielt sie den Philip and Dorothy Green Young Artist Award, was ihr im Anschluss zahlreiche Engagements in Großbritannien einbrachte.

Pusker spielt das Violinkonzert D-Dur op. 61 von Ludwig van Beethoven. Der Komponist, dessen Todestag sich 2020 zum 250ten Mal jährt, wird in diesem Finale nur ein einziges Mal zu hören sein. Es ist eine mutige Wahl, wenn man den hohen technischen Anspruch des Stücks bedenkt.

Programm

Kimmo  Hakola - Fidl 
Ludwig van Beethoven - Violinkonzert in D-Dur op. 61



  • Dirigent/-in :
    • Hugh Wolff
  • Orchester :
    • Belgian National Orchestra
  • Land :
    • Frankreich
    • Belgien
  • Jahr :
    • 2019