Die wilde Bergwelt KantabriensWinter und Frühling

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Das Kantabrische Gebirge im Norden Spaniens erstreckt sich über fast 500 Kilometer. Es dehnt sich vom französischen Département Pyrénées-Orientales über das Baskenland, Kantabrien, Asturien sowie Kastilien und León bis nach Galicien aus. Wie trotzen Tiere den rauen klimatischen Bedingungen des Massivs? Folge 1: Winter und Frühling
Das Kantabrische Gebirge im Norden Spaniens bildet eine Klimascheide zwischen dem kühlen und regnerischen "grünen Spanien" und der trockenen kastilischen Hochebene. Der Gebirgszug bietet verschiedenartige Lebensräume: In den niedrigen Lagen findet man Eichen-, Kastanien- und Buchenwälder, während saftige Weiden die mittleren Ebenen bedecken. Die unwirtlichen Gipfel ragen bis zu 2.500 Meter in den Himmel; im Winter verleiht ihnen der Schnee eine weiße Haube. Wildkatze, Gans, Gämse, Hirsch, Lachs und Iberischer Wolf sind die am häufigsten anzutreffenden Tierarten. Unter den Vögeln zählen Auerhahn, Steinadler und Gänsegeier zu den Hauptvertretern der heimischen Gebirgsfauna. Die Berghöhlen der Region dienen auch zahlreichen Bärenfamilien als Zufluchtsort. Seit der Wilderei in den 80er Jahren ergriff Spanien gezielte politische Maßnahmen zum Schutz der Bären. Etwa 250 Tiere leben im Kantabrischen Gebirge. Die zweiteilige Dokumentation zeigt all diese Arten in ihrer natürlichen Umgebung. Jede von ihnen hat aufgrund der rauen Klimabedingungen faszinierende Überlebensstrategien entwickelt.

  • Regie :
    • Joaquín Gutiérrez Acha
  • Land :
    • Österreich
  • Jahr :
    • 2018
  • Herkunft :
    • ARTE F