Hip-Hop Nacht: Dans le ClubDi-Meh&Slimka/L'Or Du Commun/Dinos/13 Block/Jok'Air

122 Min.

Zwei Stunden lang nur das Beste aus "Dans le Club"! Ein Konzertabend in einer einzigartigen Location – einem alten Kohlebahnhof am Pariser Stadtrand – mit Künstlern aus dem gesamten Spektrum des modernen französischen Rap: Jok’air, 13 Block, Dinos und noch viele mehr.

Zwei Stunden lang nur das Beste aus „Dans le Club“! Jok’air, unverkennbar mit seinen blonden Dreadlocks, ist eine Ausnahmeerscheinung in der französischsprachigen Rap-Szene. Der Pariser singt und rappt ganz offen über eigene, auch schwierige Erfahrungen. Der Künstler scheint zwei Gesichter zu haben: Mal ist er derb und direkt, mal sanft und einfühlsam - zugleich unverbesserlicher Macho und sensibler Poet. 
13 Block wurden 2014 mit düster-realistischen Trap-Rhythmen bekannt. Ihr Rap orientiert sich an der Drill-Music aus Chicago, lässt aber auch französische Einflüsse nicht außen vor – schließlich haben die Jungs die Musik von Salif, Nessbeal und Seth Gueko quasi mit der Muttermilch aufgesogen. Ihre Spontaneität und ihr einzigartiger Flow machen die Songs von 13 Block zu echten Ohrwürmern. Stilistisch erinnern die vier Jungs unweigerlich an das französische Hip-Hop-Duo PNL. Ihre Texte sind nüchtern-schnörkellose Alltagsgeschichten, in denen das Leben so berührend und brutal erscheint, wie es nun mal ist.
Bei seinem Auftritt bei „Dans le Club“ hört Dinos gar nicht mehr auf, Witze zu erzählen und mit den Zuhörern zu quatschen. Kein Wunder: Als ehemaliger MC in der französischen Battle Rap League Rap Contenders weiß der Rapper, wie das Publikum in seinen Bann zieht! Doch so gewitzt es zwischen den Stücken zugeht – sein Hip-Hop ist noch immer bestechend schlicht, teilweise fast melancholisch. Im Mai 2018 erschien Dinos Debütalbum „Imany“ - ein großer Erfolg. Es verschaffte dem Musiker endgültig einen festen Platz in der Liga des französischsprachigen Hip‑Hops.
Di-Meh und Slimka vertreten gemeinsam die neue Rap-Szene aus Genf. Mit ihren eingängigen Beats und ihrer tollen Bühnenpräsenz dürften sie das Publikum rasch überzeugen!
Das Trio "L'Or du commun" aus Brüssel eroberte sich bald nach seinen Anfängen 2012 einen Spitzenplatz in der internationalen Rap-Szene. Nach „L’Origine“ (2013), „L’Odyssée“ (2015) und „Zeppelin“ (2017) legen Loxley, Primero und Swing mit „Sapiens“ ihr viertes Album vor. Darauf präsentieren die jungen Belgier bemerkenswert unaufdringlich ihre Sicht auf die Welt und die heutige Gesellschaft und regen mit Texten zu neuen Technologien, sozialen Netzen und politischen Situationen zum Nachdenken an.


  • Regie :
    • Sebastien Berge
  • Land :
    • Frankreich
  • Jahr :
    • 2019
  • Herkunft :
    • ARTE F