Das OPRF spielt Werke von Strawinsky, Messiaen und Berg

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61 Min.
Verfügbar vom 23/06/2020 bis 17/06/2022

Nach der längeren Zwangspause ist das Orchestre Philharmonique de Radio France nicht mehr zu bremsen! Heute spielt das Ensemble unter der Leitung von Daniel Harding ein Konzert mit Werken von Igor Strawinsky, Olivier Messiaen und Alban Berg. Ein ganz besonderes Highlight.

Den Auftakt bildet „Apollon Musagète“, ein Auftragswerk, das Igor Strawinsky zwischen 1927 und 1928 schuf. Schon lange hatte der Komponist mit dem Gedanken gespielt, ein Thema aus der griechischen Mythologie in einem seiner Werke zu verarbeiten. In dem Ballett für Streichorchester dreht sich, wie der Name schon andeutet, alles um die Musen. 

Anschließend spielt das Orchestre Philharmonique de Radio France einen Satz aus dem „Quatuor pour la fin du temps“ von Olivier Messiaen: „Abîme des oiseaux“ für Soloklarinette. Das Stück hat eine besondere Geschichte, denn der französische Komponist schrieb es in einem deutschen Kriegsgefangenenlager in Polen. Es wurde also erstmalig von Häftlingen für Häftlinge aufgeführt.


Der Abend schließt mit Alban Bergs „Suite lyrique“. Der Komponist gesteht in diesem Streichquartett auf musikalische Weise den Ehebruch mit Hanna Fuchs. Das Thema aber auch die zugrundeliegende Zwölftonmusik verleihen dem Werk eine besonders geheimnisvolle Aura.


Programm:
Igor Stravinsky – „Apollon Musagète“ 
Olivier Messiaen – „Abîme des oiseaux“ für Soloklarinette (Auszug aus dem „Quatuor pour la fin du Temps“)
Alban Berg – „Suite lyrique“ 


Aufzeichnung vom 18. Juni 2020 aus dem Auditorium de Radio France, Paris.


  • Land :
    • Frankreich
  • Jahr :
    • 2020